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[Story] Phillisae Deaventhrill - Geschichte einer Jägerin Phillisae wuchs bei ihren Großeltern auf dem Lande auf. Sie führte ein völlig durchschnittliches Leben, welches mal glücklich – und mal weniger glücklich verlief. Sie wurde am 26. März 1999 als Tochter einer reichen Familie geboren. Ihr Vater war mächtiger Ölmagnat und ihre Mutter war führende Präsidentin des WWO. Kurz nach ihrer Geburt verstarben ihre Eltern jedoch und damit war der gesamte Besitz der Deaventhrills in unerreichbare Ferne für Phillisae gerückt, die von alle dem nichts mit bekam. Fortan wuchs die damals 3 Jährige bei ihren Großeltern, Emily und Oskar auf. Im Laufe ihrer jungen Kindheit waren viele Menschen erstaunt wie lernfähig Phillisae doch war und wie schnell ihr alles von der Hand ging. So war später niemand wirklich erstaunt als sie Klassenbeste war und schnell die üblichen Sachen wie Gehen, Schwimmen, Radfahren und dergleichen gelernt hatte. Als Phillisae, wegen ihrer Großeltern hieß sie fortan mit Nachnamen McGwide, die Grundschule mit 10 Jahren erfolgreich beendete, übernahm sie wegen des Alters ihres Großvaters eine Menge Hausarbeiten mit. Sie musste dafür sorgen, dass die Felder bestellt und geerntet wurden und die allgemeine Hausarbeit auf dem kleinen Bauernhof war auch nicht gering. Manchmal fragte sie sich, ob das nicht etwas fiel für ein Mädchen im Alter von 10 Jahren sei, aber die konnte damit erstaunlicherweise umgehen. Als sie 2 Jahre später auch einen glänzenden Abschluss der Förderstufe der 6. Klassen einheimste, war klar, dass sie auf das Gymnasium wechseln sollte. Sie wurde schon damals von ihren Klassenkameraden trotz ihrer guten Noten hoch angesehen und war, soweit es die Zeit zuließ, stets irgendwo bei ihren Freunden und Freundinnen. In den Sommerferien sahen sich ihre Großeltern nach einem geeigneten Gymnasium zu, als plötzlich Wochenlang der Regen ausfiel. Die Ernte in ganz Europa und auch in ihrem beschaulichen Bauernhof war ein großer Misserfolg und die Preise für alle Getreideprodukte stiegen schlagartig an. Es musste kräftig gespart werden in diesem Jahr 2011 und da das Geld eh immer sehr knapp war, musste Phillisae McGwide nun auch noch einen Ferienjob annehmen, damit sie überhaupt in diesen schweren Zeiten überleben konnten. ~Break~ 2007 war ein Jahr, welches sich sehr positiv auf die Wirtschaft von ganz Deutschland ausgewirkt hatte. Doch seit dem ging es stetig bergab. Die Arbeitslosen werden immer mehr, auch kleine Leute die noch arbeiten, wurden durch das Staatssystem immer mehr gebeutelt. Die Menschen wurden immer mehr in 2 Kategorien unterteilt: Arm und reich. Die Lücke dazwischen wurde immer größer und viele Leute können mit diesem System nicht mehr klarkommen. Innerhalb von 3 Jahren und etlichen Reformen hat Deutschland die höchste Suizidrate in der ganzen Welt, weit vor Norwegen, der damaligen „Spitze“. Als dann auch noch die Moslems zum heiligen Krieg gegen die westliche Welt ausriefen und tausende Soldaten starben, sah die Lage in Deutschland so aus: Es gab kaum noch Nachwuchs, die Preise stiegen an und bald hatten wir keine Arbeitslosen mehr, sondern nur noch Arbeitende, jedoch zu so einem kleinen Lohn, dass sich auf einmal überall Ghettos bildeten. Zu der damaligen Zeit traf das ein, was Wirtschaftsfunktionäre immer prophezeit hatten: Das Europa geht industriell zu Grunde und der Osten erhebt sich. Das traf nun durch den heiligen Krieg und den daraus resultieren Folgen ein: Zu wenig Menschen dank der 50 Millionen Opfer, die daraus resultierende Schwäche der Konzerne durch den Verlust der Arbeitenden: Der Wirtschaftliche Untergang war perfekt – mit einem Schlag zu. Der Osten mit seinen meuchlerischen Methoden hatte auf einmal den Westen produktionstechnisch überholt, und die Preise für Import stiegen auf ein Maximum an. Der damalige Präsident der USA, Al Gore, wollte den Ostmächten mit einem Atomkrieg drohen, wurde jedoch durch ein geschicktes Attentat mitsamt vieler seine Leute aus dem Pentagon des Lebens beraubt. Man munkelte, dass alles ein ausgeklügelter Plan einer noch geheimen Terrororganisation sei, aber genau wusste das niemand. ~Break~ Phillisae hatte schnell einen Ferienjob gefunden: Sie arbeitete in einem Altenheim, was sehr groß war - wie jedes mittlerweile - und half den alten Menschen, wo sie nur konnte. Es war ein kraftaufreibender Job, mit wenig Lohn, aber so konnte man sich dann doch über Wasser halten. Die Schule war zu der Zeit zum Glück völlig außer Interesse, so konnte sie sich auf ihren Job mehr als voll konzentrieren. Man merkte schnell das dieses 12-jährige Mädchen schon überaus reif war für ihr Alter und schon bald bekam sie ein Angebot, dass sie eventuell dort für immer arbeiten könne, da sie ihren Job mehr als gut mache. Sie lehnte freundlich ab. Als nach 7 Wochen die Ferien vorbei waren, kam in den Nachrichten eine Pressemitteilung von der ToyotaAG, welche den kompletten Autovertrieb auf der Welt lenkten, dass jeglicher Kraftstoff ab sofort Tabu sei und dass man jedes Auto, welches noch mit Kraftstoff führe, in die nächste Werkstatt bringen sollte. Des Weiteren sah man, dass mal wieder 20 Politiker in den USA bei einem Attentat ums Leben kamen, Grund war offensichtlich, dass sie Maßnahmen zum Angriff auf den Osten planten. „Die Welt geht vor die Hunde, und wir gucken dabei zu.“ Stöhnte sie, als sie das mitbekam. „Nun, daran sind wir selber Schuld, nicht wahr?“ sprach ihre Großmutter. „Ja eigentlich schon, aber ist es so besser für uns? Ich denke mal nicht oder?“ „Nein, aber es haben sich eigentlich nur die Karten geändert, das Spiel und das Szenario ist das gleiche. Früher war es nur eben anders rum.“ Phillisae zuckte mit den Schultern. „So lang wir nicht noch schlimmer betroffen sind…“ „Ja, mach dir keine Gedanken, geh einfach weiter zur Schule. Wird schon alles gut werden.“ Die folgenden Jahre über wendete sich das Glück von Phillisae ab. Sie war zwar immer noch eine gute Schülern aber nur eine unter vielen, ebenso hatte sie nicht viele Freunde und Freundinnen und mit der Gesundheit ihrer Großeltern ging es auch bergab. Sie bekam immer wieder durch die Weltlage und der Lage in ihrer näheren Umgebung heftige Depressionen, und das schlimmste war, es gab keine Medikamente dagegen. Sie war diesen Attacken schutzlos ausgeliefert. Immer wieder passierte es dabei, dass sie plötzlich umkippte. Kein Arzt in der Umgebung konnte ihr wirklich helfen, viele wollten ihr nur das Geld aus der Tasche ziehen. In der 11. Klasse dann kam es zu einem Höhepunkt – sie war für 3 Tage völlig bewusstlos. Als sie an einem Gehirnstrommessgerät angeschlossen wurde, kam auf einem Bild die Anzeige dass sich ihre Erinnerungen verfärbten, dass sie eine hohe Aggression gegenüber Mitmenschen auf einmal empfand, und dass das Kreativzentrum erstaunlich aktiv war. So bastelte sie im Geiste erstaunliche Erfindungen der letzten Jahre einfach so zusammen ohne erkennbaren Hintergrund. Auch sah man, dass der Gehirnbereich, der für die Schutzmaßnahmen des Körpers gegen Viren etc gut war, auf einmal völlig aktiv war. Als man das erkannte, wurde das Bild schwarz und Phillisae wachte wieder auf. Sich überhaupt nicht bewusst, was da passiert war. Das Leben jedoch ging weiter und Phillisae beendete ihre Schule mit dem 13 Jahr erfolgreich als eine der wenigen übrig gebliebenen. Sie war erst vor ein paar Tagen 19 Jahre alt geworden… Und hier beginnt erst die eigentliche Geschichte… |
ja, wenn die geschichte da zum schluss erst beginnt, warum hört sie dann da auf??? LOS MACH DICH AN DIE ARBEIT!!! ICH WILL MEHR LESEN!!!!! :D |
Jetzt bin ich deprimiert. Musst du das Bevorstehende so deutlich hervorheben? Ich wollte mich noch zwei Jahre daran erfreuen, in einem G8-Land zu leben und dann schreibst du sowas. :D Beim Rückblick ist mir aufgefallen, dass dir das Gleiche passiert wie mir beim Chat-RP - wilde Wechsel zwischen den Zeitformen. :ja: Wenn sich die Fortsetzungen auch in dem Umfang halten, les ich mal weiter mit - obwohl du bei mir noch nichts dazu geschrieben hast. :nein: |
Kapitel 2: Die Armee Das Jahr 2018; Phillisae McGwide hat gerade ihren Schulabschluss geschafft. Das Abi ist schon eine tolle Sache. Es eröffnete ihr ungeahnte Möglichkeiten in ihrer Berufswahl. Sie könnte von zu Hause, welches ihr immer kleiner vorkam, „entfliehen“ und in einem fernen Land wie China oder Japan anfangen zu arbeiten. Da jedoch religiöse Konflikte sie daran hinderten, blieb sie zu Hause und fing in einer kleinen Firma an zu arbeiten. Die Hauptarbeit bestand darin, Flüchtlinge aus dem Gefängnis mittels Ortung – die Flüchtlinge bekamen ein Chip implantiert – wieder zu finden. Was sich letztendlich viel langweiliger anhört als es eigentlich ist. Ein halbes Jahr später: Winter2018 Die Blockade der Oststaaten verschärft sich, die Preise für alle möglichen Importwaren verdreifacht sich, die Lebensgrundlage verschlechtert sich immer mehr. Durch geheime Quellen im Internet versucht man einen organisierten Widerstand zu gründen – wenn nötig mit einer Armee – und Rekrutiert hunderte von potentiellen Soldaten. Dabei macht es keinen Unterschied ob Mann oder Frau. Jeder soll mitmachen, um den Ostblock zum Fall zu bringen. Zur gleichen Zeit ereignen sich auf der ganzen Welt kleinere Erdbeben, eigentlich ungefährlich jedoch ist eben seltsam das sie alle auf einmal sind, so als ob die komplette Plattentektonik spinnen würde. Jedoch wird dieses Ereignis schnell breit getreten. Nach 2 Wochen interessiert sich keiner mehr dafür. Als die geheime Quelle im Internet Phillisae McGwide, die mittlerweile sich einen Namen in ihrer Firma gemacht hat als zuverlässigste Mitarbeiterin, auswählt dem „Widerstand“ beizutreten, ist sie erstmal fassungslos. Hatte sie sich doch nur 2 Stunden vorher auf der Seite registriert. Man sagte ihr mittels verschlüsselter Email, dass sie nach Berlin kommen soll, an den Hauptbahnhof der Deutschen Eisenbahn. Keinen Tag später war sie da und was sie dort erwartete hätte sie sich nie geträumt… … es waren unzählige Soldaten da. Sie zählte so auf Anhieb um die 500-700. Sie sahen alle sehr sportlich, groß und hart aus, und ein Mann stach besonders hervor. Er war offenbar so eine Art General. Er sprach sie an: „Sie wissen warum sie hier sind?“ „Ja, das weiß ich. Ich soll dem Widerstand beitreten oder?“ „Pssst! Net so laut, es soll niemand mitbekommen!“ „Ok, aber warum dann die Versammlung? Die erregt doch eh schon mehr als genug Aufmerksamkeit oder nicht?“ „Na ja, eigentlich schon, aber es kann ja auch genauso gut eine Übung sein oder?“ Sagte der „General“ mit einem Augenzwinkern. Phillisae war dieser Mann auf Anhieb sympathisch. Sie folgte ihm in den Bahnhof rein. Sie stiegen in einen Zug, der nach Passau fuhr. Zwischendurch machten sie Halt in Potsdam und Magdeburg, um sich weitere Soldaten mit aufzunehmen. Phillisae fragte sich wie die ganzen Soldaten in einen Zug passen sollen, und bekam als Antwort, dass 3 Züge hintereinander fahren würden. Sehr Aufmerksamkeitsunerregend. Drei Stunden später kamen sie endlich an. Der Zug hatte zwischenzeitlich durch die vielen Menschen angefangen zu „riechen“. Als Phillisae draußen war, sah sie, dass der „General“ Recht hatte. 3 Züge hintereinander und es stiegen noch immer Soldaten aus. Sie sah, dass sie die einzige ohne Uniform war, alle anderen trugen die normale Uniform der deutschen Bundeswehr. „Ich hab da 'ne Frage: bekomme ich auch so eine Uniform?“ fragte sie den „General“. Und natürlich, sie bekam auch eine Uniform. Es ging mit der kompletten Kompanie, bestehend aus rund 1000 Leuten, in die nähere Umgebung von Passau, wo erst mal ein Lager aufgeschlagen wurde. Zwar kam das Phillisae schon damals seltsam vor, aber man wollte ja nicht auffallen… Erstmal bekamen sie grundlegende Sachen verpasst. Konditionstraining und der übliche Kram. Als das wirklich schwere Konditionstraining vorbei war, packte man seine Sachen und ging weiter in die Landschaft hinein. Man wanderte lang – gut 4 Tage – bis nix mehr von einer Zivilisation zu sehen war. Dann kamen die Hubschrauber… und mit ihnen Boxen voller Waffen, Magazin, Karten, Übungspläne und weiß der Geier was. Jedem Soldaten wurden ein Gewehr und 200 Hülsen zugesteckt. Man sagte ihnen „geht gut damit um, es könnte eure letzte Chance sein.“. Phillisae hatte völlig den Faden verloren. Sie wusste zwar, dass sie dem „Widerstand“ diente, mehr aber auch nicht. Man hätte sie genauso gut in den Kongo hetzen können, ging ihr durch den Kopf. Die anderen Soldaten mussten wohl ähnlich empfinden, sie sah es an den deren Gesichtern. An ihrem Ausdruck, an ihrem Schritten, die immer ängstlicher wurden. Der „General“ blickte immer mal zu ihnen und sah sie streng an. Sie wussten alle nicht genau warum aber irgendwie fanden sie ihre Sache für richtig. Alsbald war man auf dem Geländeplatz der Bundeswehr im Landkreis Passau. Man sah ihm, dass er lang nicht mehr benutzt worden war. Klar, die alte Kaserne gab es hier nicht mehr. Man legte seine Sachen in einen unterirdischen Bunker mit riesengroßem Ausmaß. Er maß bestimmt in der Tiefe um die 400 Meter und war bestimmt das Doppelte breit. Phillisae bekam gleich ganz oben ein kleines „Zimmer“, wenn man es so nennen konnte. Außer einer Pritsche war da nix. Doch, ein Klo. Sie durften sich für die Nacht über dort ausruhen. Am nächsten Tag dann wurden alle Soldaten, und die die es werden wollten, aufgeweckt, es wurde in mehreren Räumen zusammen gefrühstückt und dann ging es in Etappen auf den Übungsplatz. Es wurde trainiert, seine Mimik zu beherrschen, wie man seine Ausdauer besser in den Griff bekommt und eventuell sogar verbessern kann. Phillisae fiel auf, dass kein einziges Wort über das Ziel verloren wurde – die Soldaten wurden schlicht erstmal ausgebildet. Darüber machte sie sich langsam Gedanken. Im Internet stand eben nur, man könne sich dem Widerstand gegen dem Ostblock anschließen, mit einer simplen Registrierung – mehr nicht. Sie machte sich keine weiteren Gedanken, sondern befolgte mit ihren „Mitschülern“, wie sie sich immer wieder einredete, einfach die Ausbildungsanweisungen. Dann, gegen Mittag, kam der erste Zwischenfall. Einer der Soldaten verlor die Kontrolle über sich und rastete vollkommen aus. Er schrie als, er wollte schon immer mal das machen, was er am PC machen würde und schoss wild um sich. Der „General“ stand glücklicherweise dabei und konnte so das Problem schnell kaltmachen. Er holte eine Pistole hervor und erschoss ihn… Glücklicherweise wurde sonst niemand verletzt. Alle standen erstmal total unter Schock, bis der „General“ befahl weiter zu machen. Und man machte weiter, aber alle waren total angespannt. Der Rest der lockeren Atmosphäre ging völlig flöten und jeder machte nur noch das nötigste. Alsbald man sein Grundtraining abgeschlossen hatte, sagte der „General“ zu jedem „hast du gut gemacht“. Doch das Eis wollte so schnell nicht gebrochen werden. Als der Nachmittag endlich rum war, beschloss man, zurück in den Bunker zu gehen. „Wie ist das Ding eigentlich entstanden?“ fragte einer der Soldaten. „Nun, im 2. Weltkrieg wurde Passau auch von französischen Soldaten angegriffen und um die Bürger von Passau zu schützen, baute man in schneller Zeit diesen Bunker.“ Kam die Erklärung postwendend. „Ist der Bunker eigentlich noch sonst in Betrieb genommen wurden?“ „Ja, aber das gehört in keine Kategorie der Bundeswehr. Es war so, dass mal ein paar Leute ihn gefunden hatten und auch, weil er nie verschlossen wurde, aufgemacht hatten. Sie hatten hier eine heftige Party gefeiert. Nun, Ende vom Lied war wohl, dass sie alle irgendwann zu viel hatten und wieder gingen. Ich fand das raus weil ich diverse Sachen gefunden hatte.“ Die letzten Worte sprach der „General“ mit einem Grinsen aus. Phillisae wollt erst gar nicht wissen, was das für eine Party war… In den nächsten 4 Wochen spürte Phillisae förmlich wie sie ihre körperliche Grenzen kennen lernte. Nach jedem Mittag und Nachmittag war sie so ausgelaugt, dass sie sich einfach in ihr Bett fallen lies. Nach einem gesunden Schlaf ging es weiter. Das Training nahm langsam aber sicher gewaltige Züge an. Ein paar der Soldaten waren dem nicht gewachsen und erklärten ihren Rückzug. Jedoch sah man sie kurz danach nie wieder… Der Trainingsplan sah meistens lange Märsche mit schwerem Gepäck vor und Zielübungen wurden auch gesetzt, jedoch nicht an lebendem Ziel. Als sie sich wunderte, dass sie so wenig Munition hatten, wurde ihre Frage danach mit einem klaren „weil es sie nicht mehr gibt.“ quittiert. Die Trainingsstunden wurden immer länger und immer mehr Soldaten verschwanden nach und nach. Am Ende des Trainings nach 3 Monaten waren von den ursprünglichen rund 1000 Leuten noch genau 835 übrig. 165 waren desertiert nach einer Zeit. „Das ist ziemlich wenig für diese Trainingseinheiten die wir euch gegeben haben!“ sagte der „General“ eines Abends. Zwar fragte sich Phillisae innerlich wer „wir“ ist, wagte es jedoch nicht auszusprechen. „Bloß nicht auffallen“ war hier die Devise. Als die Trainingsgrundlagen endgültig abgeschlossen waren, wurden die übrigen Soldaten, 835 an der Zahl, in die Berge der Schweiz transportiert. An dieser Reise war absolut nichts erwähnenswertes, außer das sie um die 2 Wochen gedauert hat, dank einiger technischer Diskrepanzen. In den Bergen der mittlerweile ausgewanderten Schweiz angekommen, sollte das Training erst richtig losgehen… ~Break~ 2010, also 8 Jahre früher, haben schwere Klimaveränderungen bewirkt, das sämtliche Berge in den Alpen schmolzen und das daraus resultierende Wasser hat sich teils in der Schweiz, teils in Italien, Frankreich und Deutschland seinen Weg gebahnt und unzählige Dörfer und Städte zerstört und viele Menschen das Leben genommen. Die Schweiz war davon besonders betroffen und weite Teile der Schweiz sind 2018 immer noch unter Wasser. Da die Schweiz eines der Länder war, die sich durch viel Geld auszeichneten, gewann plötzlich die Währung Euro sprungartig an Wert und viele Sachen wurden noch einmal extremst verteuert. Die Leute, die die Klimaveränderung ausbaden mussten, litten lange unter Hunger, bis die EU etwas dagegen unternahm und die Wirtschaft zwang die Preise wieder zu senken. ~Break~ Das Training nahm nun weitestgehend seine richtigen Züge an. Man bekam urplötzlich Unmengen an Munition und verschiedenen Waffen. Erste Hilfe war dank ausgebildeter Leute nicht mehr wirklich das Problem und Nahrungsmittel waren auch nicht knapp. Also konnte nun das Training losgehen. Morgens wurden sämtliche Soldaten wie immer aufgeweckt und es ging raus in die ruhige Natur. Sie hatten ihr großes Lager auf der Ebene eines abgetragenen Berges aufgeschlagen und es standen alle möglichen Sachen zum Trainieren umher. Angefangen von Standartschießpuppen mit Zielscheibe, über Labyrinthe zum Schärfen des Orientierungssinns bis hin zu leer stehenden Häusern wo man sich richtig gehend Straßenschlachten hingeben konnte. Es war für alle was da und so langsam wurden aus den abgehärteten Soldaten ein richtig funktionierender Haufen Leute, die man in einem kleinen Krieg einsetzen konnte. To be continued… |
xzarnado wirklich der hammer! :ja: Ich bin von deiner Fantasie begeistert, wirklich nicht jeder (ich auch net) kann so eine Geschichte mal so Easy going ausm Kopf herausschreiben! gruß Jarhead |
Kapitel 3: Die Qual der Wahl Kapitel 3: Die Qual der Wahl Nach einem guten Dutzend von Trainingseinheiten waren die Soldaten am Ende der ersten richtigen Woche mehr als geschafft. Zwar konnten sie ihre Fertigkeiten mit der Waffe verbessern, dafür aber litt die Ausdauer gewaltig. Am Ende eines jeden Tages ließen sich alle nur noch schlapp in ihre Betten fallen. Zwar war ihr Ziel immer noch unklar, aber so lange es was zu tun gab, murrte niemand oder machte sich auch nur ansatzweise Gedanken. Das eigentliche Training, auf dem abgetragenen Berg, machte große Fortschritte, auch wenn noch jeder für sich allein übte. In der 3. Woche ihres Trainings fand Phillisae McGwide durch reinen Zufall eine Tür, die offenbar in das Berginnere führt. Sie stellte erst gar keine Fragen, sie versuchte sie einfach zu öffnen. Das Problem war nur, dass eben jene Tür verschlossen war. Nicht mit einem herkömmlichen Elektroschloss, sondern von innen mit einem Querbalken. „Da komme ich schon mal nicht hin“ sagte sie sich leise und drehte sich um. Zu ihrem Entsetzen stand hinter ihr der „General“ und sah sie fragend an. „Was suchst du hier, Soldat?“ sprach er sie grob an. „Nun, ich war durch Zufall auf diese Tür gestoßen und wollte mal gucken was dahinter ist.“ „Das geht dich zum einen nichts an und des Weiteren wirst du jetzt dein Training fortführen. Haben wir uns verstanden?“ „Ja, General.“ Sagte Phillisae und ging weiter ihrem Training nach. In den folgendenTtagen ging ihr logischerweise die Tür absolut nicht mehr aus dem Kopf. Sie fertigte Pläne im Kopf an um das Miststück aufzubekommen. Sie wollte schon Dynamit klauen, dann dachte sie sich aber: „Warum eigentlich? Ist dahinter wirklich was Interessantes?“ und ließ – vorerst – den Plan fallen. Sie sprach auch mit niemandem über diese Tür – sie wollte, dass das ihr Geheimnis blieb. In den Tagen darauf folgte sie einfach und stupide ihrem Trainingsplan. Es wurde langsam etwas neues hinzu geworfen und zwar, dass sie jetzt meist in Gruppen Trainierten. Vom Stand-Alone-Soldaten zur funktionierenden Gruppe wurden sie gedrillt. Sie übten untereinander in den bereitgestellten Häuserschluchten Taktiken auszuprobieren und gegebenenfalls neu zu überdenken. Mit der Munition gingen sie nicht gerade sehr sparsam um, was den ersten Hilfe Leuten ordentlich was zu tun gab… Nach dem 2. Monat auf dem Berg wurde Neu-Jahr gefeiert. Es war nun das Jahr 2019 und ihr „General“ hielt eine beeindruckende Rede die eigentlich nur aus 2 Sätzen bestand: „Ihr seid so gut, dass wir bald gegen den Ostblock ernsthafte Schritte unternehmen können.“ und „wir müssen noch hart an uns arbeiten.“ Von der „geheimnisvollen“ Tür war schon lange nichts mehr die Rede. Dann, nach einer ausgelassenen Feier ins neue Jahr unterhielt man sich so über seine Vergangenheit und Geschichten wurden ausgetauscht. Es wurde auch so das ein oder andere Detail ausgeplaudert und die Stimmung war wirklich gut. Gegen Mitternacht kam dann der „General“ hinein und sagte ihnen, sie sollen sich mal alle im großen Raum in einer der untersten Etagen treffen. Gesagt getan, was sie da unten erwartete, konnte niemand glauben. Sämtliche Freunde und Verwandten waren da, sofern sie von dem Schicksal ihrer Schützlinge wussten. Mit gut insgesamt 4500 Leuten war die große Halle, wie der Raum auch genannt wird, gut voll. Man lernte sich untereinander kennen und sabbelte den ganzen Morgen durch. Dann, um Punkt 4:00 wurde die Halle „geleert“ und der normale Alltag sollte weiter gehen… Am nächsten Nachmittag nach einer erholsamen Nacht, kam der „General“ persönlich in jedes Quartier und weckte die Soldaten mit dem einfachen Befehl sich wieder in der großen Halle einzufinden. Dort angekommen, wurde ein Beamer aufgestellt und projizierte einige Fakten aus den letzten Wochen auf der Wand: ~Break~ 2018 war ein hartes Jahr für Amerika. Da die Ölreserven immer knapper wurden und die ToyotaAG verboten hatte, weiterhin Kraftstoff in Autos zu verwenden, wurden die alten Pläne aus dem Jahr 1980 wieder hervorgeholt, die man mit viel Geld einigen armen Menschen abgekauft hatte. Diese Pläne beinhalteten die Konstruktion eines Autos, welches mit Wasserstoff und Solarenergie angetrieben wurde. Zwar gab es diese Idee schon um das Jahr 2000, konnte sich dank der Wirtschaftsmächte nie wirklich durchsetzen. Es wurde eine etwas längere Zeit – rund 3 Monate – an einem Prototyp gewerkelt, den dann die Automobilfirma „Chrysler“ auf den Markt als Serienmodell warf. Die Absatzzahlen waren gewaltig und schon nach kürzester Zeit war der „Chrysler GTK“ das meistgekaufte Auto aller Zeiten. Zwischenzeitlich hatte sich noch etwas anderes ereignet: Chinesisch-japanische Forscher hatten ein angeblich wirksames Serum gegen HIV entwickelt. Es wurde jedoch in norwegischen Labors nachgewiesen, dass das Serum nur eine gewisse Zeit wirkte, da es offenbar nur das Virus schlafen legt. Als das die Menschheit durch ein Sicherheitsleck des norwegischen Labors davon erfuhr, brach auf der ganzen Welt eine Massenhysterie aus. Menschen verschlossen auf Grund der stark zugenommen Aidsfälle (Stand 2018: Über 1 Milliarde Menschen. Stand 2007: 70.000 allein in Deutschland) ihre Häuser und Türen, Kontakt wurde nur noch mit Nichtinfizierten Menschen gehalten und die Ghettobildung stieg ins unermessliche. Die Menschen hatten offenbar so sehr Angst davor, dass sie sich praktisch von allem anderen abriegelten. Ein wirksames Serum gegen HIV wurde jedoch nicht entwickelt, da alle Tests negativ ausfielen. ~Break~ 2019: In dem abgetragenen Berg herrschte Schweigen, die Atmosphäre wechselte von Freundlich in sehr stark angespannt. Blicke wurden ausgetaucht, jedoch traute sich niemand zu fragen „bist du auch HIV-Positiv?“ Der „General“ blickte zu ihnen und sprach: „Keine Sorge. Wir haben vorher uns mit klinischen Labors in Verbindung gesetzt, bevor wir euch genommen haben. Ihr braucht keine Angst zu haben. Ihr habt kein Aids“. Die Stimmung erleichtere sich trotz der Ansprache nicht wirklich. Betretenes Schweigen war der Fall und als keine Besserung in Sicht war, sagte der „General“: „Nun, da ihr gerade so ruhig seid, kann ich verkünden, dass wir heute mit dem Training nicht weiter machen werden, da es eh keinen Sinn hätte. Ruht euch den Tag über aus, seid aber vorbereitet, dass es Morgen weiter geht." Am nächsten Tag dann wurde eine Nachtschicht eingelegt, man sollte auch im Dunkeln gut kooperieren können. Dieses Experiment verlief nicht ganz so gut, es gab dank der „Nicht-Sicht“ eine hohe Mortalitätsrate als eine Reihe von perfekt berechneten Explosionen eine ganze Häuserecke explodieren lies – es starben 50 Soldaten. Der „General“ war zwar froh, dass es Experiment mit der Detonation funktioniert hat, aber dass er 50 gute Männer verlor, war überhaupt nicht gut. In der Besprechung des Nachttrainings legte er das Hauptaugenmerk darauf, dass er seinen Schützlingen einbläute, dass sie gefälligst auf einander aufpassen sollten. Man will nicht unnötige Streitkräfte für den Einsatz im Ostblock verlieren. Zwar fragten jetzt endlich manche, wie genau das Ganze aussehen wird, eine Antwort bekamen sie nicht. Stattdessen zeigte er ihnen Anhand von 3D-Projektionen, die so aussahen als würde da jemand und nicht „etwas“ etwas machen, wie sie trainieren sollten. Seine Kadetten machten sich ihre Notizen und der „General“ hoffte, dass sie sich dran halten würden. Phillisae hatte sich mittlerweile in eine Gruppe von Soldaten eingelebt, die ihre Methoden auch benutzten: Tarnen, Täuschen und Verpissen. Die Methode war einfach: Man verschmilzt praktisch mit seiner Umgebung, täuscht und eliminiert den Gegner und dann nichts wie weg, bevor Verstärkung kommt. Sie war in einer Gruppe mit 20 Leuten dabei, manche schienen sich davon schon richtig lange zu kennen. [oot] bevor ich jetzt Weiterschreibe. Wie wär´s mit einer Lovestory?[/oot] |
Sry ne Love Story vielleicht zum schluss.. aber bitte net glei im 4ten Kapitel! Zum 3ten Kapitel: Wirklich Hammer Story ich kann mir das ganze schon recht gut Bildlich vorstellen! WEITER SO SONST GIBTS WAS AUF DIE OHREN *fg* gruß Jarhead |
wirklich gut geschrieben!! aber ne lovestory???? bestimmt nich aus meiner hand :nein: |
gut geschrieben!!!:thumb: aber nee, auf keinen fall jetzt ne love story ;) |
Kapitel 3-Teil2: Die Qual der Wahl [oot] Ging eben darum das ich 2Gedanken im Kopf hatte :D [/oot] 2019: Das Training geht weiter: Langsam aber sicher hatten sich verschiedene Gruppen der Soldaten gebildet, die nach dem üblichen Schema „Alpha“, „Beta“ etc benannt wurden. Phillisae McGwide war in der Gruppe „Omikron2“. Omikron2 war eine Gruppe aus insgesamt 20 Soldaten, die sich untereinander schon etwas näher kennen gelernt haben, bevor sie in den “Widerstand“ gingen. Phillisae fand die Menschen in der Gruppe am sympathischsten, ihre Taktiken und ihre Kampfesdenkweise war die gleiche. Von daher hatte sie beschlossen, sich dieser Gruppe anzuschließen. Da sie als eine der wenigen Frauen, trotz der hohen Männerverluste im „heiligen Krieg“, im „Widerstand“ war und auch noch ziemlich „berühmt“ wegen ihrer punktgenauen Ausführung der Befehle, nahmen sie die anderen gerne in ihre Mitte auf. Ihre Taktik ist bekannt, das TTV. Sie haben sie in ihrem Training oft trainiert, praktisch immer wenn es geht. Der „General“ sah ihnen immer mal wieder zu und nickte, ein Zeichen seiner Zustimmung. Doch reden tat er nie mit ihnen. Stattdessen ging er weiter und Omikron2 konnte die Trainingssession weiter setzen. Es ging in ihrem eigenen Training oft um Zeichensprache mit Händen, diese Zeichensprache mittels bestimmten Gestiken noch mit einer Priese „Gefühl“ auszudrücken, damit unnötiges Gerede wegfallen konnte. Problematisch wurde es nur in Nachteinsätzen, dafür hatten sie auch leider keine konkrete Lösung. Man konnte sich zwar mittels neuer Technik auch ansatzweise über Gedanken unterhalten aber waren die Geräte dafür meist so groß wie ein Fußball und höchst unpraktisch. Also redete man in der Nacht. Zwar keine perfekte Lösung, aber besser ging es leider nicht. Mittlerweile war aber jeden auf die anderen so abgestimmt, dass Kommunikation meist überflüssig war. Es wusste einfach jeder was zu tun ist, wenn ein Fall eintritt. In einer Nachtarbeit wurde ihnen jedoch gezeigt, dass Überheblichkeit stets zum Fall führt. Es war ein solches Szenario, wo sie nicht die Angreifer, sondern die Verteidiger waren. (Es gab immer 2 Szenarien: Angriff oder Verteidigung, darauf war Omikron2 spezialisiert). Es war ein Szenario, in dem die Angreifer Omikron2 in eine ganze Häuserreihe verfolgt hatten, aus welchem Grund auch immer, und Omikron2 sich verteidigen musste. Diese Szenerie hatten sie zwar geübt, allerdings ging so etwas meist noch mit einer gehörigen Portion Kommunikation von statten. Hier musste umgedacht werden. Omikron2 hatte sich in der obersten Etage verschanzt und diverse Abwehrmaßnahmen gegen Granaten entworfen, sie würden von einer bestimmen, schwarz aussehenden, Legierung einfach abprallen und nicht zünden. Dafür sorgten sie Schwermetall-Verbindungen im Inneren. Sie bezogen also Stellung und der „Feind“ kam rasch näher… ~Break~ Im Jahr 2008 wurde ein Gesetz entlassen, in dem es hieß Schwermetalle, darunter befinden sich Chrom, Nickel, Eisen und viele weitere, dürfen wegen ihrer Toxizität nicht mehr eingesetzt werden. Weder in Legierungen, wo sie niemanden schaden, noch in anderen Gegenständen wie Batterien. Das wurde damit begründet, dass Kinder, die in den neuen Häusern lebten, die mit einer Wand-Schicht ausgestattet sind, welche Chrom und Nickel sowie die Leichtmetalle Kalium und Natrium enthielt, langsam aber sicher die Symptome für Schwermetallerkrankungen zeigten. Eigentlich wäre es kein Problem gewesen einfach diese Wandschichten oder gleich die ganzen Häuser einzustampfen, jedoch wäre das in die Milliarden US-Doller und Yen (mittlerweile eine stabile Währung, die im ganzen Ostblock eingesetzt wird) gegangen, und da die Wirtschaft jedes einzelne Geldstück braucht wurde eben ein einfaches Gesetz verabschiedet. Da neben ereignete sich noch eine Katastrophe die im Weltall passiert ist. Die Chinesisch-japanische Weltraumstation „UKD“ war verunglückt und die Schwermetalle haben den Eintritt in die Atmosphäre unbeschadet überstanden. Nun treiben sie als Teilchen in der Luft umher und schädigen Tag für Tag die Menschheit wenn sie nahe der Erdoberfläche auftreten. Diese 2 Gründe waren es, die die Regierungen dazu aufbrachte, das Gesetz zu verabschieden. Jedoch wurde es keine 5 Jahre später wieder zurückgezogen da man sich, ähnlich wie in der Kraftstoff-Frage, mittlerweile davon abhängig gemacht hatte. Es ging ohne Schwermetall fast nichts mehr zu bauen und Konzerne die vorher ein Monopol hatten gingen zu Tausenden Bankrott. ~Break~ Der „Feind“ kam immer näher und man hörte leise die ersten Kommandos. Omikron2 bezog weiterhin Stellung, und als der „Feind“ sich weiterhin Zeit ließ, versuchte man einen Gegenschlag zu betreiben. Welch eine fatale Idee. Hätten sie das in einem richtigen Einsatz gemacht, wären alle 20 Soldaten ums Leben gekommen. Der „Feind“ hatte Säure- und weitere Fallen bereitgestellt und alle schnappten zu. Alle Soldaten wären gestorben wenn es keine vorher präparierten Fallen gewesen wären. In den nächsten Tagen übte man die generelle Verteidigung von Stützpunkten wie Straßen, Häuserschluchten und Häuserreihen. Der „General“ hatte gesagt, dass eben diese 3 Szenarien von sehr großer Bedeutung seien. 2 Wochen später: Das Training wird mittlerweile zur reinen Routine, die Sinne sind vollkommen auf das Soldatenleben abgestumpft, es herrscht in keiner der 38 Gruppen noch Unstimmigkeit, es lief alles perfekt. Jeder Übungseinsatz war jedes Mal ein voller Erfolg. Die Soldaten waren sozusagen geschulte Meister ihres Faches. Es lief jedes Mal auch ohne Verwundung ab, so dass die Leute der ersten Hilfe arbeitslos waren und Karten spielten. Am Ende des Februars dann kam eines Morgens der „General“ in die Kabinen der Soldaten und sprach zu ihnen: „Ihr habt wirklich in der letzten Zeit hart gearbeitet. Eure Anstrengung macht sich mittlerweile mehr als bezahlt. Nun kommt die Zeit, langsam aber sicher zuzuschlagen. Wir sind zwar nur um die 800 Leute, aber das soll reichen, um dem Ostblock eins auszuwischen. Wie ihr wisst, nimmt langsam die westliche Welt unter der Erdrückung des Ostblockes eine andere Gestalt an und wir haben das Ziel es mit euch zu verhindern. So frage ich euch: Wer von euch ist bereit, mit mir in einen Krieg zu ziehen, der wieder unser altes Recht herrschen lässt?“ diese Rede war so überzeugend gesprochen das niemand, nicht einer, der Soldaten auch nur einen Einwand hatte. „Gut, wäre das geklärt. Unser Ziel, das stelle ich euch jetzt endlich vor, ist folgendes...“ Man sollte China und Japan, die zu einem Staat verschmolzen sind, einen herben Schlag im wirtschaftlichen Sinne verpassen. Dazu würden sie mit verschiedenen Einsätzen rund um das fusionierte Land für Attentate sorgen. Praktisch war das genau der Gegenschlag zu den Attentaten in der letzten Zeit. Man zielte damit darauf ab, dass sich China-Japan nicht wirklich wehren würde, weil sie gar nicht beachteten, dass man so was auch gegen sie anzetteln könnte. Das hauptrangige Ziel war es, die herrschenden Wirtschaftsbosse und hochrangige Politiker umzubringen, um endlich mal für Ruhe zu sorgen. Allerdings, so betrachtete Phillisae dies, würde rein gar nichts ändern. Andere würden ihre Positionen einnehmen und da der Ostblock eh der Exportschlager schlechthin war, würde so ein Unterfangen in einem Fiasko enden. Doch sie sagte nichts. Es würde sich bezahlt machen, endlich mal für halbwegs ausgeglichene Verhältnisse zu sorgen. Vielleicht könnte man den Ostblock dazu zwingen, einen richtigen Krieg anzufangen, auf dass sich irgendwie die Weltlage entweder zur einen oder zur anderen Seite vollkommen verschieben würde. Das wäre passender für die ganzen Menschen. Als erstes Ziel wurde der Süden der beiden ehemaligen Länder gewählt, da man vorhatte mit dem Schiff nach China-Japan zu fahren… To be continued… |
echt klasse! auch die umsprünge/rückblicke! hast super hingekriegt!!! TOP!!! :thumb: |
so an alle die es schon gelesen haben. Wie hätt ma es denn gerne was so als nächstes passiert. Ich geh immer auf Wünsche ein und hier mach ich auch keinen Halt. Bevor jetzt jemand sagt: aber das ist doch deine Biographie. Na und? ich you dopn´t like my Style then f*** off and die, dig a grave and take your lies. Also, was wollter denn haben? ich bin für alles wie gewohnt offen. |
hmmm.... nichts is 100%ig! und ganz bestimmt nich die sicherheit des informationsflusses... vielleicht gab es ja einen verräter in ihren reihen, der china-japan vorgewarnt hat und diese somit gewappnet sind. oder vielleicht sogar schon einen gegenschlag vorbereiten. aber ich würd sagen, das sie herbe verluste einstecken müssen. beide seiten! (soll ja gerecht sein:D) und das diese wenigen überlebenden dann zu supersondereinheiten ausgebildet werden. ein paar wenige vielleicht sogar als schwertkämpfer!! ;) das alles is natürlich nur eine idee! und sie muss laaaaaaaaaaaaaaaang und breit ausgeschmückt werden! :ja: |
Kapitel 4: China-Japan: Der Auftrag! [oot] verzichte auf einen Rückblick hier [/oot] Kapitel 4: China-Japan: Der Auftrag Anfang des Jahre 2019: Omikron2 und andere Gruppen sollten in den Ostblock einfallen und wichtige wirtschaftliche und politische Ziele eliminieren. Omikron2 bestand aus 20 Soldaten und Phillisae, die sich in dieser Gruppe doch recht wohl fühlte. Den Anfang machten sie, als sie in Norddeutschland unbemerkt sich 20 Fähren anschlossen und erstmal untertauchten. Die Fähren sollte eigentlich wichtige Güter in den Ostblock schaffen wurden aber so als Transportmittel missbraucht. Es war eine lange und langweilige Fahrt, über mehrere Wochen. Man wusste nicht genau welchen Monat und welchen Tag man hatte als es endlich hieß: „Wir sind am Ziel!“. Der „Spaß“ konnte also beginnen… Mit grimmigen Gesichtern und jede Menge Munition und Gewehren wurden die rund 800 Soldaten an 40 verschiedenen Zielen ausgesetzt. So wie es aussah, schien sie niemand zu bemerken, was auch nicht verwunderlich war. Gab es seit rund 20 Jahren kein Überfall per Boot mehr… Jede Gruppe der 800 Soldaten hatte ihre Taktik und ihre Befehle. Es war ungefähr so aufgeteilt das 30 der 40 Gruppen hauptsächlich wirtschaftliche Ziele angreifen sollten. Die anderen 10 sollten damit beschäftigt werden, Politiker und das Geschmeiß auszuradieren was mal Politiker werden wollte. Damit sollte der Ostblock so aufgeweicht und provoziert werden, dass er einen Angriff auf das westliche Land startete und scheiterte. So weit der Plan… Phillisae und ihre Truppe, Omikron2, sollten einen führenden Wirtschaftsmagnat ausschalten. Er hieß „Wong Tsetang“ und regelte so grob die Preise über Metalle und Schwermetalle im Besonderen. Der werte Herr wohnte in einer prächtigen Stadt im ehemaligen Südchina. Diese Stadt beherbergte viele der Wirtschaftsführer und die Bewohner dort hatten wirklich unter ihnen zu leiden So waren alle Waren in dieser Stadt sehr teuer und des Leuten war es verboten, diese Stadt zu verlassen. Rings um die Stadt war ein fast lückenloser Stacheldrahtzaun, der Start an die ehemalige DDR erinnerte… Doch diese „Mauer“ hatte eine Sicherheitslücke. Gut 20m von einem alten Quellbrunnen aus dem 15. Jahrhundert gab es einen geheimen Tunnel, der nur wenigen bekannt war. Wie der „Widerstand“ an diese Info kam, wusste niemand, aber er hatte die Info. Wenn man durch diesen Tunnel kroch, kam man in einer dunklen Gasse raus, in den tiefsten Slums der Stadt. Hier herrschten noch Seuche und Pest, doch waren die Leute der Gruppe Omikron2 mit speziellen Antidots und Antibiotika ausgestattet, welche sie gegen die Viren und Bakterien nahezu immun machten. Ist man erstmal in den Slums, soll es über ein Straßennetz zu einem großen Gebäude gehen in dem Wong Tsetang leben soll. Ein Informant des „Widerstandes“ beschrieb ihn als fetten Mann mit einem Hang zum hysterischen Lachen, der dauernd vor sich hin sabberte. Auch hieß es, er soll auf kleine Jungen stehen… „So, wir haben den Plan, wie gehen wir am besten vor, ohne entdeckt zu werden?“ fragte Paul, einer der treuesten Männer des „Widerstandes“. „Ich würde sagen wir legen uns einen Plan zu Recht. Wenn wir einfach über die Straße wandern wird das nichts…“ sagte Phillisae, es schien, als hätte sie schon bald nach ihrem Eintraten in Omikron2 die Herrschaft erlangt. „Wie wärs wenn wir Nachts über die Dächer hüpfen?“ fragte einer der erfahrensten Leute der Gruppe. „Wäre keine schlechte Idee. Wir würden wieder ihre Taktik gegen sie selbst benutzen. Ich denke mal, wir müssen irgendwie einen Spion einschleusen, der uns die Gewohnheiten der Abwehr ausfindig macht.“ „Ach ja, die Abwehr. Warum haben die Leute eigentlich eine? Sollten sie nicht in ihrem Land, welches nur von Bauern bewohnt ist, halbwegs sicher sein?“ „Das hatte ich mich schon mehrmals gefragt. Kann es sein, das war ein Leck haben und Informationen doch nach Außen gelangen konnten?“ „Das hoffe ich nicht. Auch ist es fast unmöglich. Wir haben fast jeden Soldaten ein Gehirncheck verpasst. Außer Phillisae weil sie ja praktisch in letzter Minute hier herkam.“ „Wie habt ihr das gemacht? Gehirnströme?“ „Nein, Phillisae. Wir haben komplizierte Denkmuster herausgefunden bei potentiellen Verrätern. Und danach haben wir auch entschieden, wen wir nehmen und wen nicht.“ Sagte Paul. „Wow. Du klingst, als ob du schon lange dabei wärst…“ „Bin ich auch. Ich bin eines der Gründungsmitglieder zusammen mit dem „General“ des „Widerstandes““ „Erzähl uns wie es dazu gekommen ist!“ „Nein, das würde zu lange dauern. Ich glaube auch kaum, dass euch das interessiert. Weiter jetzt im Plan!“ Es wurde lang darüber diskutiert, was man wie machen sollte. Letztendlich wurde dann doch ein Spion eingeschleust. Man wollte sich ein wenig Zeit lassen. Inzwischen kamen bereits die ersten Meldungen der anderen Gruppen rein. 2 der 10 Attentate auf die Politiker waren sehr sauber durchgeführt worden. Es wurden jeweils beide Landespräsidenten (sie ähneln in ihrer Position unserer Kanzlerin) umgebracht und ihre Nachfolger gleich mit. Allerdings gab es auch Verluste. Eine Gruppe wurde bei ihrem Attentat vollständig getötet. „Ich versteh das nicht“, sagte Paul. „Warum entführen sie sie nicht und verhören sie? Ich glaub da is eine Info doch durchgesickert. Überlegt euch schon mal eine Alternativtaktik zu unsere ursprünglichen.“ Es wurde weiter getüftelt, man vervollständigte die TTV-Taktik weiterhin und arbeitete zeitgleich an einer anderen, die einfach ein Massensuizid für die westliche Welt vorsah. Dabei wollte man einfach über die Dächer zu Wong Tsetang springen und dann ihn mittels einer großen und wahnsinnig übertechnologisierten Granate in die Luftsprengen. Der Radius wäre so groß, dass er die ganze Stadt mitnehmen würde… Als dann nach 2 Wochen der Spion, mit Namen Andreas, wieder kam hatte er ein paar gute und eine schlechte Nachricht: „Nun, da rein zu kommen is gar nicht mal so schwer. Wir ihr gesagt habt, über die Dächer springen und schon kann der Spaß losgehen. Aber es gibt da ein Nachteil: Wong ist übelst stark beschützt. Er muss wohl annehmen, dass die Attentate nicht nur zufällig und allein bleiben, er meint wohl er sei der wichtigste Mensch auf der Welt und hat sich hinter einer lebenden Mauer aus 100 Panzerschränken von schwer bewaffneten Männern versteckt. Ein Vorteil für uns: wir sind gar nicht mal so lang mit den Fähren gefahren: wir sind Anfang Februar losgetuckert und jetzt haben wir fast Ende März, den 22. um genau zu sein. Nun, meine Herren, was machen wir als nächstes?“ „Kann ich dir sagen: Wir brechen ein. Und dann nix wie weg! Wenn das nicht funktioniert, habe ich hier mein Schätzchen, die BV234, die Granate schlechthin.“ Sagte Paul. Und was er sagte, war Gesetz! Man hatte also endlich einen Plan und morgen sollte es losgehen. Am 23.03.2019. … To be continued… [oot] die Spannung steigt und mit dem Text ist auch mal wieder eure Fantasie gefragt[/oot] |
yipieee!! da seh ich mal ein kleines blutbad vorraus ;) :D bin gespannt wie es weitergeht! |
Kapitel 5: Das Attentat! [oot] du hast es ja so gewollt^^ es wird blutig werden… [/oot] Kapitel 5: Das Attentat! Der Plan stand fest. Jetzt mussten sie nur noch in die Nähe von Wong Tsetang kommen und die Party konnte losgehen. Paul schlug den Weg über die Dächer bei wolkenbedeckter Nacht vor. So würden ihre Schatten nicht allzu gut sichtbar sein und ihre Silhouetten unscheinbar. Außerdem ordnete er an, dass ein gewisses flockiges Pulver auf die Dächer gestreut werden sollte, welches als Lärmschutz dienen sollte. Eines Nachts, nach 3 Tagen warten auf schlechtes Wetter, ging es dann los. „Jeder weiß was er zu tun hat! Kein Mucks, ich will nix hören, alles ist selbstverständlich, klar?“ „Ja.“ Antwortete ihm ein Chor. Dann ging es los. Aus einem kleinen Unterschlupf in der Stadt wurde auf das erste Dach geklettert. Das Pulver war an Vortagen verstreut worden, durch die hohe Dichte blieb es trotz Wind und Witterung liegen. Als alle 21 Mitglieder des Omikron2 auf dem großen Dach waren, gab es bereits die erste Überraschung: Eine Katze, pechschwarz wie die Nacht, kreischte und Hunde, die wahrscheinlich als Mittagessen dienten, bellten auf. Doch die Aktion ging weiter, ohne ein Wort. Man ging schweigend und schleichend über das Dach, welches durch das Pulver kein Knarren von sich gab. Als man an einer kleinen Häuserschlucht ankam, war Taktik gefragt. Wenn man einfach rüberspringen würde, gäbe es einen dumpfen Aufprall nach dem anderen. Also entschloss man sich, eine Art Leiter aus Menschen zu bauen. 4 Männer umschlossen sich gegenseitig so mit Seilen, dass sie wirklich nur noch als eine Einheit agieren konnten. Es gab heftiges Gewackel und Gestöhne, aber man brachte die 4in1-Kette tatsächlich ohne große Probleme an die Hauswand. Dann wurde sie sachte umgestoßen und mit Spezialfesseln kontrolliert, trotz insgesamt 320Kg, fallen gelassen. Es geschah so langsam, dass alle die Luft anhielten. Als die „Leiter“ dann endlich angebracht war, ging man über sie hinweg, zügig aber nicht laut, und ging auf das benachbarte Dach. Als alle drüben waren gab es nur ein Problem: Was tun mit der Leiter. Es gab einige Gestiken als Kommunikation, so weit es möglich war jemanden zu sehen. Es war die „Rede“ von umbringen, einfach da liegen lassen, aber die letzte wurde angenommen: Tauziehen mit nur einer Seite. Man wickelte um die ohnehin schon angeseilte Hand der menschlichen Leiter ein kräftiges Seil und zog feste. Erfolg war schon nach 2 Stunden sichtbar und es konnte endlich weiter gehen. Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass ihnen noch um die 5 Stunden zur Verfügung standen. Man schlich leise über das Dach, trank noch einen Schluck besten Portweines und kam dann an der nächsten Wand an. Hier gab es kein großes Problem, abgesehen davon, dass unten schon 2 Hunde am wittern waren und bald Alarm schlagen würden. Es gab einige fragende Augenpaare und eine kurze Handbewegung von Paul, ein puschen, genügte um die Taktik klar zu machen. Einer der Soldaten nahm ein Gewehr in die Hand, wählte mittels Schalter eine alternative Treffermethode aus, und schoss den beiden Hunden in den Kopf. Er gab allerdings nichts zu hören. Nur ein „pfflt“, welches man auch nur hörte, wenn man 10cm von den Hunden entfernt stand. Der Nachteil der Methode war, dass man nur 1 Schuss in 1 Minute abfeuern kann. Um die beiden Hunde hatte sich eine Blutlache gebildet, welche man großzügig missachtete, als man mit einem Schritt die Häuserschlicht überwand. Als man drüben ankam, packte einem das kalte Entsetzen… …An einem kleinen Stromkasten saß ein Mensch und versuchte angestrengt, irgendwelchen Geräuschen zu lauschen. Dann bemerkte er die 21 Mann. Er sah sie an und versuchte zu schreien um alle zu warnen, doch zu spät. Eine Kugel traf sein linkes, eine andere sein rechts Auge. Er fiel vornüber und starb auf der Stelle. Eine andere hatte sich zuerst an seinem Hals zuschaffen gemacht und seine Stimmbänder zerrissen. Er war sofort tot. Man konnte sehen wie das rote Blut sich mit dem sdicken Pulver verband und zu einer gelben, milchigen Substanz wurde, die sich mal eben durch die komplette Hausdecke fraß. Omikron2 ging weiter. Da es hier keine gefährlichen Objekte mehr gab, schlenderte man leise über das schwarze Pulver und versuchte einfach nur unauffällig zu sein. Dann plötzlich heulten Sirenen auf. Polizeisirenen. Man fragte sich untereinander mittels kaum zu identifizierbaren Handzeichen was los sei, aber keiner konnte den anderen verstehen. Man beschloss einfach weiter zu gehen, bis der Lärm aufhörte. Als man an der nächsten Häuserschlucht ankam, musste man feststellen, dass man ihnen zuvorgekommen sein muss. Es war mit weißem Stift eine Botschaft eingekritzelt: „Ich habe euer Spiel durchschaut. Wenn ihr mich umlegen wollt, müsst ihr früher aufstehen!“ Eine Unterschrift gab es nicht, aber als man das sah, sah man an den Gesichtern von Omikron2, dass Verzweiflung und Ärger in ihren Gesichtern war. Man hatte offenbar verloren, alles umsonst. Das ganze Training, alles. Doch man gab einfach nicht auf. Man wollte gucken, ob man nicht doch nur gelinkt worden war. Man ging eine alte Holzleiter, Stahlleitern gab es nur in Amerika, ein Stockwerk tiefer und sah dort 2 Menschen durch ein Fenster beim Sex. Die beiden waren so abgelenkt von einander das sie die 21 Schatten nicht mal bemerkten… Dann hörte man es Klacken, Paul hatte geschossen. Man sah das Paar nackt und voller Blut zusammenbrechen. In seinem Gesicht konnte man schon lesen „Beweise und wenn nur in der geringsten Chance müssen vernichtet werden.“ Man ging schweigend weiter. Man sah sich innerhalb von ein paar Minuten mit der knallharten Realität konfrontiert. Man sah, dass es in einem solchen Einsatz nicht nur um das menschliche ging, es ging vielmehr um den Einsatz, um des Einsatz willen. Der erfahrene Stratege würde jetzt schon Parallelen zum Ostblock sehen…. Es ging weiter. Man sprang mit einem kleinen Sprung auf das nächste Dach und um den Aufprall zu verhindern, rollte man sich ab. Als alle 21 auf dem vorletzten Dach waren, ging es erst richtig los… Auf dem Dach standen zwar keine Menschen, dafür aber irgendwelche Mülltonnen rum. „Warum stehen denn hier Mülltonnen?“ sah man ein fragendes Gesicht beinahe schon von allein fragen. Man ging weiter. Man sah hier und dort auf einmal Computer, Kühlschränke, Hamsterterrarien und vieles mehr. Sogar Musik-CD´s von den Anfängen des Jahrtausends waren dabei. Da man von einer Falle ausging, wurde nichts aufgehoben, man musste seinen Einsatz mit voller Konzentration zu Ende bringen…. Als man auf dem Ende des kleinen Daches war, sah man das große Gebäude. Es waren mindestens 7 Stockwerke und jedes für sich maß bestimmt 400m². Es war riesengroß, es war ein Palast, wie man sich ihn typisch chinesisch vorstellt. Die Uhr zeigt an, dass noch 4 Stunden da waren, also mehr als genug. Überall waren Wachen aufgestellt, mindestens 300 Stück auf einem Stockwerk. Man sah aber zum Glück keine Nachtsichtgeräte, aber vermutlich waren überall Wärmebildkameras… To be continued… |
die armen hunde!!! wie konntest du die armen hunde erschießen lassen??? :cry: :cry: gut geschrieben! aber 7 stockwerke a 300 mann?? da hätt ich nen anderen text mit kreide hingeschrieben: wegen überfüllung geschlossen! :D aber ich als soldat würd mir da nich so sehr die mühe machen um alle abzuknallen... raketenwerfer, sprengstoff... alles was richtig krach macht -> MARSCH!!!:D |
Kapitel 5.1: Das Attentat geht weiter! Kapitel 5.1: Das Attentat geht weiter! Da standen sie nun auf dem Hausdach und sahen diese große Festung, mit 300 Mann auf jedem der 7 Stockwerke. Langsam kam ihnen Zweifel, ob der Einsatz nicht doch etwas gefährlich sein könnte. Munition hätten sie für die gut 2100 Mann. Aber das würde auffallen wenn plötzlich einer nach dem anderen sterben würde. Man sah sich an und man sah Resignation auf Eifer prallen in den Gesichtern. Man sah Verzweiflung, Wut und Entschlossenheit. Man sah auch, dass alle 21 Mann bereit wären sich in den Tod zu stürzen. Man sah ihnen an, dass sich das Blatt gewendet hatte und man sah ihnen an, dass sie das was sie nun tun würden, der richtige Schritt war. Sie gingen mit grimmigen Gesichtern ein Schritt zurück und platzierten die Hell-Granate, eine Granate die ihre englische Bezeichnung durch ihre Durchschlagskraft hatte. „Jetzt ist es egal ob wir reden, Jungs. Wenn ich das Ding angemacht habe, lauft. Lauft so schnell ihr könnt aus der Stadt, als wenn der Teufel persönlich hinter euch wäre. Wenn das Ding hochgeht, und das wird es, wird es alle im Umkreis von 3 Kilometern mitnehmen und zwar direkt in die Hölle. Ich werde aufpassen das nichts geschieht, ich werde euch kontaktieren wenn alles gut gelaufen ist. Und jetzt: lauft.“ Man sah dem Rest von Imikron2 an, dass sie widersprechen wollten, aber da erklang schon die nächste Polizeisirene. Man hatte die durch ein paar Sätze entdeckt. Jetzt hieß es laufen. Alle 20 verbliebenen Männer liefen so schnell es geht. Man hörte, als man vom Dach aufs nächste Sprang schon das Piepen… Die Polizei kam rasch näher und man hörte schon die ersten chinesischen Kommandos. Man hatte also den letzten und ehrenwerten Mann von Omikron2 gesichtet. Sein Name sollte man an der Stelle vielleicht noch erwähnen. Es war der „General“ – der Mann der alles ins Rollen gebracht hat… ~Break~ 2014: Der Ostblock hatte die westlichen Staaten vollkommen unter Kontrolle. Das Leben im Ostblock war leichter geworden, da die Exportwaren mittlerweile größere Dimensionen angenommen hatten, als die Importwaren. Auf der anderen Seite, die der westlichen Länder, hatten sich die Lebensbedingungen verschärft. Pest, Hungersnot war an der Tagesordnung, Geld war immer knapp, reiche Leute wie Bill Gates kooperierten freiwillig mit dem Ostblock um ihr Geld und ihr Monopol zu schützen. Doch es gab ein paar Männer, nicht reich oder wohlhabend, einfache Soldaten aus dem heiligen Krieg, die das Gemetzel überlebt haben, die sich sagten: „Das lassen wir mit UNS nicht machen!“ Einer der Leute war ein General aus dem heiligen Krieg, er hatte mit seinen Soldaten damals ehrenhaft gekämpft und auch nicht viele verloren, aber als der Krieg fast vorbei war, konnte man sehen das der Mann durch die „Niederlage“ gebrochen war. Er hatte sein Vaterland mit Mühe und Not verteidigt und das zu einem sehr hohen Preis. Viele andere Generäle hatten ihre Soldaten den Moslems zum Fraß vorgeworfen, der „General“ jedoch nicht. Er hat sich mit ihnen hitzige Straßen und Schluchtenkämpfe geliefert und ging stets als Sieger hervor, jedoch war er der einzige mit einem bisschen Grips. Am Ende musste auch der „General“ einsehen das sie verloren hatten, oder besser gesagt ein sehr ungünstiges Patt erreicht hatten. Als der „General“ den Widerstand gründete um genau das zu wiederholen was ihn weltberühmt, als einer der besten Feldherren der Moderne, gemacht hat, standen viele Soldaten die unter ihm gedient haben sofort auf seiner Seite. Durch geheime Informationen im Internet, welches Dato etwas ausgereifter war als 2007, bekam er die Adressen und Informationen über sehr gute potentielle Soldaten. In den folgenden Jahren baute er seinen Widerstand Grüppchen für Grüppchen auf und als es so weit war und er nach China mit ihnen ging, erfüllte ihn gnadenloser Stolz vielleicht etwas gemacht zu haben, was vor ihm noch keinen geglückt war… ~Break~ … Phillisae sah sich um, überall war auf einmal die Polizei, als hätte sie nur gelauert. Sie gab schnell ein paar Befehle zum kontrollierten Rückzug, doch sah sie auf einmal nirgends mehr Paul. Paul war auf einmal verschwunden. Also musste sie sich allein um die 18 Männer kümmern, die auch so ganz gut zu Recht kamen. „Kontrollierter Rückzug“ signalisierte sie den Männern. Sie sprangen und liefen wieder zurück in ihr Versteck und dann ging alles ganz schnell. Sie sah noch wie der erste ihrer Mannen fiel, dann sah sie die Polizisten und dann, dann sah sie Wong Tsetang. Er lief über die offene Straße raus aus der Stadt. Sie ergriff die Situation beim Schopf und sprang aus 4 Metern Höhe aus dem Fenster des Unterschlupfes. Als sie unten auf der Straße ankam, rollte sie sich im vollkommenen Gleichgewicht ab und hob ihre Waffe. Sie blieb liegen und nahm Wong Tsetang ins Visier. Da kam die Meldung vom „General“ an alle rein: „Sie haben mich fast aber ich lasse das Ding jetzt hochgehen. Paul schützt mich vor den Bullen, passt auf euch auf, ich hab euch alle gern gehabt. Macht’s gut meine Männer! Ihr wart die besten, die ich je gehabt habe.“ Phillisae hatte nur noch einen Gedanken: Überleben. Und damit stand sie auf, schulterte das Gewehr und lief. Ihre Parkourkünste halfen ihr dabei schnell über Mauern zu gelangen und bald war sie am Ende der Stadt. Von den übrigen Leuten des Omikron2 war nichts zu sehen. Da sah sie aus den Augenwinkeln einen Helikopter aufsteigen in dem vermutlich Wong Tsetang sitzen würde. Sie sprintete noch etwas weiter, damit sie nicht verbrannt werden würde und dann nahm sie ihr Gewehr in die Hand. Sie zielte mit dem Laserpointer und dem Fernrohr sehr sorgfältig und feuerte dann ab. Einmal, zweimal in beide Augen und dann zweimal zwischen die Augen. Jede Kugel traf, der Einsatz war für sie erfolgreich verlaufen. Als sie die Stadt sah und wie viele Menschen umkommen würden, hatte sie Tränen in den Augen. Aber sie lief weiter, weg von ihrer zukünftigen Vergangenheit… 3 Tage später: es war 26. März. Sie hatte mitbekommen wie die Stadt förmlich hochgegangen ist. Es war eine gewaltige Explosion gewesen. Sie hatte das alles mit angesehen: Erst, wie alles explodiert ist und dann alles gebrannt hat. Die komplette Stadt und 2 Kilometer weiter war alles verbrannt. Es gab keine Schreie – es gab nur Tod und Verderben. Als sie endlich die Tränen ob ihrer Kameraden hinter sich hatte und wieder klar denken konnte, hatte sie deinen Gedanken: Vielleicht lebt ja noch jemand! Sie nahm den Kommunikator in die Hand und wählte alle Nummern zugleich. Bei 18 Leuten bekam die kein Signal, die anderen beide schienen nicht zu antworten… doch dann nahm jemand ab. Es schien einer der jüngeren im ehemaligen Omikorn2 zu sein. Sein Name war Jenz. Er war 22 Jahre alt und stets sehr schweigsam gewesen, hat stets die Befehle ausgeführt. Und er schien am Leben zu sein. „Jenz?“ „Ja, Phillisae? "Du bist noch am Leben?“ „Ja, ich hab mich rechtzeitig raus gebracht. Wenn ich mich nicht verguckt haben, hab ich eventuell auch Wong umgebracht.“ „Der saß in dem Helikopter oder? Wenn ja, dann hat ihn jemand umgebracht.“ „Ja, ich hab ihn, wenn er es war, dann tatsächlich assimiliert. Lebt sonst noch jemand?“ „Ja, Paul lebt noch. Ich hab keine Ahnung wie er es geschafft hat, er war bis zur letzten Sekunde beim „General“, wie er uns sagte, aber das scheint dann ja wohl nicht zu stimmen…“ „Ich hoffe, dass er lebt. Dann haben wenigstens 3 Leute überlebt. Von den anderen bekomme ich kein Signal, als ob sie den Kommunikator entweder ausgemacht haben oder er zerstört worden wäre.“ „Ja, ich hab sie gehört, ich hatte ihn dauernd an, als ich aus der Stadt geflüchtet bin. Ich hab ihre Schreie gehört. Sie sprachen irgendwas von der Hölle. Das sich mit der Granate irgendwie die Pforten zur Hölle selber geöffnet haben sollen.“ „Mh… seltsame Metapher aber ich will nicht wissen, was ich sagen würde, wenn ich in einem regelrechten Inferno sterben würde. Sag mal, Jenz. Wo bist du eigentlich? Ich hab mich in einem kleinen Bau gleich südlich der Stadt versteckt.“ „Toll, dann bist du gleich unter mir. Ich hatte mit irgendwie nach Westen gerettet sagt mein Kompass. Ich hoffe mal ich werde dich finden. Weißt du schon ob das Attentat hier größere Wellen geschlagen hat?“ „Nein, wir sind von der Umwelt völlig abgeschnitten.“ „Nun gut, dann will ich dich mal suchen und hoffentlich finden. Hier ist weit und breit eh kein Mensch.“ 2 Stunden später: Es fing an zu regnen, die qualmende Stadt verwandelte sich in ein reines Wasserdampfbad und es zischte in der ganzen Stadt, und zwar so laut, dass jeder im Umkreis von 3 Kilometern es hören würde. Etwas Östlich von der Stadt stand Paul, hatte Jenz und Phillisae´s Gespräch mitbekommen. Er hing seinen Gedanken nach. Etwas hat nicht gestimmt, bei den Menschen in der Stadt. Es war als ob sie Teufel gesehen hätten, als sie umkamen. Aber es waren ja eh nur Chinesen, Menschen die alle quer Finger irgendwas von Drachen und Dämonen, auch noch von Untoten brabbelten. Es verwunderte ihn nur, dass alle so reagiert haben. Aber es war ihm auch egal. Erstmal musste er jetzt Phillisae und Jenz finden. Es gab noch eine Menge zu tun. Die 3 restlichen Mitglieder des Omikron2 hatten sich endlich gefunden. Es war schon am Nachmittag, als sie endlich zu einander fanden. Es wurde geschätzt, geheult ob des Verlustes und irgendwann kam mal das Thema auf: Was nun? „Nun“, sprach Paul, der natürlich wieder das Kommando hatte. „Wie ich das sehe, werden wir jetzt erstmal uns informieren, was mit den anderen Gruppen passiert ist. Ich hab ja schon gesagt, dass 2 Gruppen erfolgreich waren und 1 Gruppe nicht mehr auffindbar ist. Das ist alles was ich weiß. Ich denke mal, wir müssen irgendwie an eine der Fähren gelangen, dann werden wir weiter sehen.“ „Jo, hab ich mir auch gedacht.“ Es war ein anstrengender Marsch. Mit wenigen Nahrungsmitteln und der westlichen Soldaten Uniform konnte sich nur nachts durch das Terrain geschmuggelt werden. Nach einer sehr warmen Woche dann, waren sie am Ziel. Sie betraten die Fähre und wurden von einem Haufen alter Kameraden begrüßt. 2 Gruppen waren wieder da: Epsilon1 und 2. Nach einer kurzen Besprechung der Lage hieß das neue Ziel: Ab nach Hause. Denn… [oot] bald kommt meeeeeeeeeeeeeeeehr^^ [/oot] |
Kapitel 6: Zurück ins Vaterland – Deutschland Kapitel 6: Zurück ins Vaterland – Deutschland Es war der 26.3.2019 als Phillisae McGwide, Paul und Jenz nach Hause fuhren um zu sehen was da los war. Es kamen verschlüsselte Nachrichten auf ihren Kommunikatoren an, und keiner konnte sie öffnen, also irgendwas wichtiges. Mit der Fähre fuhr man schnell nach Hause. Tage vergingen, es wurde Phillisaes Geburtstag gefeiert – es war ihr 20ter. Nach Tagen war man dann endlich daheim. Und wie es hier aussah. Es sah so aus, als ob über ganz Europa ein Erdbeben geherrscht hätte, obwohl das von der Plattentektonik her fast unmöglich war. Als man schließlich in Hamburg anlegte, und fragte was los sei, bekam folgende Antwort: ~Break~ Als man Anfang 2019, um genau zu sein am 23.1.2019, mit den Fähren losfuhr, war in Deutschland noch alles in Ordnung. Dann, am 1.2.2019 wurde plötzlich ein Gesetz verabschiedend, welches den Kirchen alle Macht nahm und auch dem Gericht alle Macht nahm. Wer es genau verabschiedete war und ist unklar. Auf jeden Fall war Deutschland auf den Weg wieder mal eine Diktatur zu bilden. Es wurde in den Medien angenommen, dass man aufgrund von politischen Machtverhältnissen in Europa sich gezwungen war, härtere Maßnahmen zu ergreifen. Da das Volk jedoch keine zweite NS-Zeit wollte, ging es auf die Barrikaden. Es wurde in ganz Deutschland demonstriert und die anderen Länder beschauten das Ereignis mit nicht gerade wenig Besorgnis an. Als schließlich Terroristen auch noch an der Party teilnahmen, war das Chaos perfekt. Die Polizei wollte sämtliche Demonstranten von den Straßen schleudern, jedoch waren all ihre Autos und sonstige Gerätschaften sabotiert. Es war ein Akt des puren Chaos, das herrschte. Die Terroristen schleusten sich in den Bundestag ein und brachten einen Politiker nach dem anderen um, ganz so wie es der „General“ in Asien machen wollte. Nur das Deutschland nicht mehr den Funken einer Weltmacht innehatte. Als sämtliche wichtigen Politiker tot waren, gingen die Terroristen genauso unauffällig wie sie kamen. Keiner konnte sagen, was genau dann geschah, aber als es in den Nachrichten hieß, dass in Asien eine gewaltige Bombe gezündet worden sei und das das darauf folgende Erdbeben, da diese Stadt, in der die Bombe gezündet worden sei, über eine komplexe Plattentektonik verfügt, welche mit der Eurasischen Platte verbunden ist, sich über die komplette eurasische Platte fortsetzt und eben jene Platte in lauter kleiner Bruchstücke zersetzte. Auf einmal brachen überall Straßen in Europa und „Asien“ ein, Häuser stürzten um, das Ausmaß der Katastrophe ging von Portugal bis genau nach Moskau an den Kreml, der auch einstürzte. Der Schaden erreichte schnell die Billiarden USDollar und ganze Städte worden dem Erdboden gleichgemacht. Als dann auch noch die Nachricht kam, dass der Meeresspiegel auf einmal um 304m absinken würde, war das Chaos perfekt. Im Weiteren war in ganz Europa auf einmal das Chaos perfekt. Sämtliche Bürger hatten auf einmal, ob der erschütternden Lage in Europa, einen psychischen Knacks und fingen an zu Plündern, zu Morden und weitere schlimme Sachen. Und dann kam der 16. 5.2019, als eine Gruppe von Soldaten nach Hause kam… ~Break~ Man befand ich zu dritt in einem brennenden Hamburg. Umgeben von plündernden und mordenden Leuten, die offenbar völlig verrückt waren. Man sah ihnen an, dass sie völlig durchgedreht waren und es war kaum ein vernünftiger auf den Straßen. Man hörte immer wieder das explodieren und Krachen von irgendwelchen Granaten, aber sehen tat man nix. Man ging zu dritt und eng bewaffnet in ein altes Krankenhaus, wo schon erste Fälle der Pest wieder hervorkamen. Man sprach mit einer jungen Krankenschwester die völlig aufgelöst war. „Verschwindet aus Europa, hier herrscht nur noch das pure Chaos. Geht nach Amerika, hier erwartet euch nur Tod und Verderben.“ „Das werden wir auch vielleicht machen. Sag uns nur, ist es vielleicht in England auch so schlimm?“ „Nein, da ist die Lage noch ruhig, da es dort noch einigermaßen geordnetes Leben gibt. Aber die Schotten, die sind schlimm. Die sind ein sehr streitlustiges Volk und offenbar bereit in irgendeinen Krieg, und sei es ein Bürgerkrieg, zu ziehen. Geht am besten nach London, da ist es halbwegs sicher. Nur eine frage hab ich an euch: Wer seid ihr überhaupt?“ „Nun, wir sind die Überreste eines Soko. Wir waren ungefähr ein halbes Jahr raus aus Deutschland um eine Mission zu erfüllen.“ „Seid ihr vielleicht eine der Gruppen die in China-Japan dieses große Gemetzel veranstaltet hat?“ „Welches Gemetzel?“ „Nun, in den Medien heißt es, es soll verschiedenen Terrorgruppen in China gelungen sein, sehr wichtige Leute der Politik und der Wirtschaft zu ermorden. Es soll sogar der Fall sein, dass mehrere Städte in die Luft geflogen sind. Auch die Stadt des wichtigsten Wirtschaftsmagnaten: Wong Tsetang. Das muss wohl der Auslöser für das Chaos hier gewesen sein. Aber es war eine gute Tat…“ resignierte die Krankenschwester weiter. Die blubberte noch Minuten weiter, doch Phillisae hörte ihr kaum zu. Ihre Gedanken überschlugen sich… „Was haben wir getan? Waren wir der Auslöser für diese europaweiter Katastrophe? Wird es jemals wieder möglich sein, hier ein gemütliches Leben zu führen? Außerhalb von England? Und warum soll es hier angeblich ein Attentat auf alle unsere Politiker gegeben haben, nachdem die sich angeblich die komplette Rechtsgewalt in Deutschland gesichert haben sollen? Ich bin total verwirrt. Ich will eigentlich nur noch hier raus, das is doch alles nur noch ein Irrenhaus…“ „Jungs?“ „Ja, Phillisae?“ „ich denke wir sollten unsere Fähre nehmen und Deutschland verlassen…“ „Wie kannst du es wagen so etwas auch nur auszusprechen! Wir werden hier kämpfen, für Ordnung und eine geregelte Gesellschaft!“ „Was Paul? Was willst du?“ fragte Jenz. „Bist du noch bei Trost, wir sind hier vielleicht die einzig klar denkenden Menschen!“ „Ach komm, du weißt genau dass es immer wieder Splittergruppen des „Widerstandes“ gegeben hat, Jenz. Wir werden sie nach einander finden und zu uns holen. Und dann wird aufgewischt!“ „Ich wird gleich mal dein Gehirn aufwischen, Paul. Du magst zwar unser Anführer sein, aber zu solch einer Tat bin ich nicht bereit!“ „Dann bleibst du eben hier!“ „Wartet Jungs, warum wollt ihr das? Wollt ihr nicht mal sehen, was passiert, wenn man die Menschheit sich selber überlässt? Wenn sie mal nicht in ein Käfig eingesperrt sind? Wenn sie tun und machen können, was sie wollen? Das was ihr hier seht, ist vielleicht das, was uns die Propheten wie Nostradamus gesagt haben: Sie haben den Untergang der Menschheit lange vorher prophezeit. Sie haben gesehen dass viele Menschen einfach nicht mit einer Freiheit klar kommen. Sie werden verzweifelt weil sie kein Ziel außer Überleben und Fortpflanzen mehr haben. Es wird einfach nur das totale Chaos herrschen und da nützt dir auch nicht, wenn du mit Splittergruppen, die vielleicht auch alle mittlerweile durchgedreht sind, hier aufwischen willst. Es ist zu spät. Aus einer gerechten Situation, nämlich die, das war China-Japan demontieren, ist eine Katastrophe entstanden, für die wir auch was können. Man kann zwar jetzt sagen, das was passiert ist, scheint irgendwie übertrieben und so surreal wie nur zu sein, nur: Was wäre wenn wir es nicht getan hätten? Hätte es keinen „richtigen“ 3 Weltkrieg gegeben? Der Heilige Krieg war nur der Anfang, es würde noch schlimmer kommen hätten wir den Schritt nicht getan. Das war doch der Grund für den „Widerstand“ oder, Paul? Das war der wirkliche Grund oder?“ „Nun… du hast Recht. Aber das was daraus resultiert ist, dass kann uns niemand in die Schuhe schieben. Wir wollten für Gerechtigkeit kämpfen. Und das haben wir!“ schrie er Phillisae an. „Siehst du, du verteidigst deine eigenen hohen Ziele ohne nach zu denken. Wir haben alle nichts gelernt, wir wurden aus der Geschichte nicht schlau. Wir sollten eigentlich wissen, dass auf jede Aktion eine Reaktion folgt, aber irgendwie haben wir das vergessen. Bleibt nur eine Frage zu klären: Warum sabotiert jemand unsere Politik mit Attentaten? Hatten wir ein schwarzes Schaf in unseren Reihen?“ „Unsere Reihen? Du bist doch erst im letzten Moment dazu gekommen, also sind es unsere aber nicht deine Reihen, Phillisae. Mach dir das klar!“ „Das ist mir klar, aber ich gehöre trotzdem dazu. Ich weiß von mir, dass ich kein schwarzes Schaf bin, und ihr beiden seht mir auch nicht so aus. Nur, warum eine Reaktion auf eine Aktion die erst stattfinden sollte?“ „Damit man nicht sagen kann das wir die Aktion sondern die Reaktion sind oder?“ „Richtig. Nur, ich denke mal, wir werden nie raus finden, wer es war oder?“ „Ich hab nicht mal den blassesten Schimmer!“ „Gut, dann bleibt noch eins: Weg hier! Oder willst du weiter suchen, Paul?“ „Nein, ich denke mal du hast mich überredet.“ Und so ging man nach London. Es wurde sich eine Fähre geschnappt und nach London geschippert. Man durchquerte die immer noch verschmutzte und mittlerweile, durch einen Tankerunfall, schwarze Themse und legte an. Man wollte endlich mal wieder in Ruhe ein Leben führen. Und 7 Monate später ging es dann wieder los… Aber das, das ist eine andere Geschichte, die an andere Stelle erzählt werden sollte, doeR? |
Kapitel 1 – Gilde, was ist das? Kapitel 1 – Gilde, was ist das? 20. Januar 2020: Phillisae Deaventhrill, sie hat sich wieder in ihren Kindnamen unbenannt, lebt seit 6 Monaten fest in London. Es ist eine schöne Stadt mit teils interessanten Bürgern. Sie hat hier ein paar Leute kennen gelernt, die so sind wie sie selber und lebt mit ihnen in einer WG. Es sind 4 Menschen: Joe, Jeff, Jack, Jesper. Sie sind auch alle so um die 20 Jahre alt wie Phillisae und haben auch ungefähr die gleichen Interessen. Joe und Jack hatten mal in der Army von England gedient und waren Offiziere gewesen. Ihnen hat der Armeedienst nie sonderlich gefallen und nach 2 Jahren waren sie froh draußen zu sein. Die beiden waren seit Kindesbeinen an Freunde, hatten stets fast alles geteilt und lebten seit ihrem 15. Lebensjahr in der WG. Jeff und Jesper waren 2 Leute, die Joe und Jack in der Armee getroffen haben. Gemeinsam hatte man lange Nächste mit Pen and Paper spielen verbracht, sich verrückte Szenarien ausgedacht und viel Spaß gehabt. Sie kamen mit Abschluss des Armeedienstes in die WG. Gegen Mittag erreicht sie ein Anruf: Ein gewisser „Mc Cloud“ möchte sie sprechen. Gegen Abend sollen sich alle 5 in einem noblen Schuppen, der sich in der Nähe des Covent Garden befand, treffen. Mal soll dem Schuppen seinen Status als einziger in der Gegen ansehen. „Warum grade wir? Was sollen wir da überhaupt?“ fragte der stets misstrauische Jeff. Er wurde früher als Kind von allen möglichen Menschen verraten und durch halb London gehetzt bis er bei einer fürsorglichen Familie unterkam. „Ich habe keine Ahnung“ sagte Jack und Phillisae sagte nur: „Also ich geh dahin, verspricht spaßig zu werden.“ „Nun ja, wenn du hingehst, gehen wir auch oder?“ fragte Jeff. Alle nickten. Also ging mal abends zu diesem „noblen Schuppen“. Dort angekommen, gab es erst mal ein paar Überraschungen. Die erste war, dass der Schuppen wirklich nobel aussah, und vor allem sehr metallisch. Alles glänzte und eine Schrift deutete drauf hin dass hier so genannte „Hunter“ zu Hause waren, wer auch immer die sind. „Was sind denn Hunter?“ „Ich hab keine Ahnung“ antwortete Jesper. Sie gingen rein. Als sie drin waren kam Überraschung Nr2: Schon im Eingangsraum sah man verzierte Panzerrüstungen für einen soliden Schutz. Sie waren sehr sauber gehalten und glänzten aus allen Ecken und Enden. „Ach du Scheiße! Guck dir das an!“ kam auf einmal erschrocken ein Kommentar von Jeff: An einer Ecke im Eingangsraum sah man eine ziemlich große Waffe, angelehnt an eine MG. „Was zur Hölle ist DAS denn?“ „Ich hab mal wieder keine Ahnung“ sagte Jack mit einem grinsen. Auf einmal ging eine Tür auf, sie sah aus wie der Rest der Wand… „Hallo, vielen Dank das sie gekommen sind. Mein Name ist „Mc Cloud“.“ „Vielen Dank für das einladen aber was genau ist das hier?“ „Das ist ein militärisches Zentrum für Rüstungen, Waffen und mehr, meine Herren… und meine Dame.“ „Militär? Dann aber ohne mich! Mit der Armee bin ich fertig!“ protzte Joe rum. „Nur die Ruhe“, sprach der schon etwas ältere Mc Cloud, „Hier werden sie in keiner Armee sein. Hier werden Spezialagenten ausgebildet. Die Jäger.“ „Aha, und was macht so ein Jäger? Jagen?“ witzelte Joe rum. „Nun, da haben sie vollkommen Recht. Ein Jäger jagt. Das sagt ja such schon der Name, nicht wahr? Nun, um ihrer nächsten Frage gleich vor zu greifen: Ein Jäger jagt bestimmte Leute, wie zum Beispiel andere und feindliche Jäger.“ „Hä? Feindliche Jäger?“ „Ja. Es gibt mehrere Gilden hier in London, und alle haben ihre Jäger. Wir, von der Gilde der aufgehenden Sonne, ehemals japanischer Abstammung, wurden kurz nach dem wir hier in London Anker legten – so sagt man doch bei ihnen Deutschen oder? – von gewissen Spezialagenten immer mal wieder sabotiert. Und damit das nicht geschieht haben wir unsere Krieger – Ninja-ähnliche Agenten – zu Jägern umgeschult. Seitdem sind wir eine etablierte Gilde hier in London.“ Sprach Mc Cloud mit einer fast schon schmunzelnden Stimme. „Nun, ich hab noch gar nicht mitbekommen, dass es hier in London überhaupt so was wie Gilden gibt. War das nicht eine Fassette des Mittelalters?“ fragte Phillisae, die nicht allzu lang in London lebte. „Nun, wir Gilden halten uns auch bedeckt, scheuen die Öffentlichkeit und so weiter eben.“ Sprach Mc Cloud mit einem Lächeln. „Nun, warum gibt es dann überhaupt diese Gilden? Nur, um andere Jäger – die, denke ich mal auch zu Gilden gehören – zu assimilieren bestimmt nicht oder?“ fragte Jesper. „Nun, unsere schon. Andere Gilden, wie die Hand des Schicksals gibt es, damit wichtige Ziele wie Wirtschaftsmagnaten und Politiker geschützt 10m vor dem Haus spazieren gehen können. Diese Aktionen, so nenne ich die mal, sind auch noch heute Teilgebiete der Gildenaktivitäten, aber nachdem es mal vor rund 5 Jahren in London einen Gildenkrieg gab, wurden auch andere Jäger angeheuert, um sich selber zu schützen. Es gibt immer mal wieder kleine Kriege zwischen Gilden. Doch darüber sind andere wiederum erhaben. Sie konzentrieren sich auf ihr Ziel. Hat sonst noch jemand Fragen?“ „Ja ich“, sprach Phillisae. „Was waren diese Jäger vorher? Also bevor sie in eine Gilde aufgenommen wurden?“ „Nun, meistens Spezialagenten, auch teilweise Teil eines Soko oder auch, wie bei uns, Ninjas. Es gibt zahlreiche Vergangenheiten eines Gildenkämpfers. Wir haben auch jemanden dabei, der sich ausschließlich auf Hacking von Netzwerken und PC´s spezialisiert hat. Aber eigentlich nehmen wir nur Menschen auf, die wirklich mit Talent und Intelligenz gesegnet sind.“ Mc Cloud führte sie durch die lustige Tür in einem breiten Tunnel, der ein wenig einer Attraktion in diversen Freizeitparks von früher ähnelte. Man überquerte einen langen Gang auf einem 50cm breiten Holzsteg und um einem rum war eine bunter – ständig Farbenmischende – Röhre. „Interessante Konstruktion, hat jemand hier zu viel Zeit in einem Freizeitpark verbracht?“ witzelte Jeff. „Nun, das ist nur ein Überbleibsel aus der Vergangenheit eines unserer Mitglieder. Wenn jemand ernsthaft Interesse an unsere Gilde hat lernt er oder sie ihn bald kennen. Er ist ein völlig Durchgeknallter Typ. Wir nennen ihn nur liebevoll „Ivan“, aber sein richtiger Name ist Christopher.“ „Wenn ihre Gilde Leute sucht, die sich ihr anschließen, warum haben sie dann uns – die noch nie was von der Gilde gehört haben – hierher geholt?“ fragte Joe. „Nun, ganz einfach. Ihr seid Leute, die Intelligenz und Talent vereinen. Wir haben Profile eines jeden Bürgers in London gespeichert. Ihr stecht hervor. Ihr habt alle 5 in einer Armee gedient. Manche sogar in einem Soko. Ihr habt überdurchschnittliche Schulabschlüsse und könnt – wir kennen sogar jeden Kontostand eines Bürgers in London – gut mit Geld umgehen. Das sind Voraussetzungen für unser Interesse.“ „Ihr seid also Staatsspitzel?“ „Nein, mit dem Staat haben wir nichts zu tun. Wir sind einfach eine unabhängige Gruppe von Leuten, die sammelt. Informationen sammelt.“ „Was wollt ihr dann von uns?“ „Spreche ich eine solch undeutliche Zunge? Wir wollen euch ob eurer Fertigkeiten und Fähigkeiten. Ihr könnt bei uns groß raus kommen! Man kann echt denken, ihr seid langsam von Begriff. Aber lassen wir die Beleidigungen. Ich frage euch alle 5 jetzt: Wer von euch hat wirklich Interesse an unsere Gilde?“ Lange Zeit hab es keine Antwort. Dann sprach allein Phillisae: „Ich hab Interesse. Ich will mich weiterbilden.“ Phillisae wurde weiter in einem Raum geführt. Die anderen 4…, nun man sagte immer, wer die Gilde einmal betritt, bleibt in ihr oder verlässt sie nie wieder. Und da Jeff, Joe, Jack und Jesper nicht in ihr blieben… |
junge junge junge!!! da warst du aber fleißig!!! aber das alles kann ich leider erst in ein paar stunden lesen... bin jetz müde und mach mich ins heiabettchen ;) |
sorry für den doppelpost, aber ich will doch nur spammen ;) :D geschichte wird immer besser!!! wär das buch zu der geschichte schon fertig und in meiner hand, würd ich des wahrscheinlich in einem zug durchlesen! aber eine kleine anmerkung hätt ich noch! rechtschreibfehler (ok, ich darf sie behalten, is mir klar) und grammatikalische satzstellung sind des öfteren nicht sonderlich gut. du kannst es so beibehalten wenn du willst oder es selbst korrekturlesen oder lesen lassen. is deine sache. nur ein angebot meinerseits, das ich es korrekturlesen könnte wenn du willst. |
ja, is mir beim 3. lesen auch teilweise aufgefallen, hab aber gedacht Word macht da reinen Tisch, aber das Progi is ja.....so scheiße! Was hätt ma denn als nächstes? Die Welt steht dir offen, ich strotze nur so vor Ideen! |
schon wieder so ein so eine lange ausbildung zu beschreiben, is nich so gut... wie wärs mit einem zeitsprung über ein paar jährchen, die die ausbildung dauern wird... oder so... und da es hin und wieder ein paar gildenkriege gibt... könnte man die ausbildung noch ein bisschen ausschmücken... oder hast noch bessere ideen??;) |
hallo? das is grad ma Stoff für 2 Kapitel! MEEEEEEEEEEEEEEEHR!! |
hallo? du bist der autor!!! ich will MEEEEEEEHR!!!! ;):D vielleicht trifft sie ja in der gilde auch einen alten freund... aus der schule oder dem widerstand... und später kann es ja sein, das sie dahinter kommt, das sie in intriegen und alles mögliche verstrickt is und sich aus der gilde rauskämpfen will/muss... boa, da kann ich mir geile action vorstellen. dann kommen so langsam auch noch mystische dinge vor, die sich keiner so richtig erklären kann. und?? brauchst noch mehr??? ;) |
du wirst mehr bekommen, zählen wir mal auf, was du dir wünscht: -wie wärs mit einem zeitsprung über ein paar jährchen, die die ausbildung dauern wird... oder so... Sorry, aber die erste ausbildung war deshalb so detailiert beschrieben (obwohl ich jetzt der Meinung bin ich hätt noch unbedingt was zur Tür schreiben sollen:grr: ), weil eben die Hunter als HG neben der gewöhnlichen Ausbildung zum Hunter meist noch einen sehr starken Armeedinst absolviert und dabei griffen sie immer auf gutes Equipment zurück. Die nächste Ausbildung denke ich wird nur ein Kapitel lang werden, eventuell auch 2 -und da es hin und wieder ein paar gildenkriege gibt... könnte man die ausbildung noch ein bisschen ausschmücken... ja was denn jetzt?:D :P :rolleyes: -vielleicht trifft sie ja in der gilde auch einen alten freund... aus der schule oder dem widerstand... Aus dem "Wiederstand" wird die definitiv keinen Treffen, da ihre Gefülslage (auch wenn ioch das nicht geschrieben habe) nach dem Split mit Jenz und John nicht gerade ähm..öh... toll war. Wen nsie so einen wiederwinden würde, käme es wahrscheinlich zum Tod von irgenwem (aber ne gute Idee für zwischen durch^^. Danke) Da ich ihrer Vergangenheit vor dem widerstand nur in Fakten und Zahlen beschrieben habe, fallen Schulkameraden so was von definitv weg -und später kann es ja sein, das sie dahinter kommt, das sie in intriegen und alles mögliche verstrickt is und sich aus der gilde rauskämpfen will/muss... boa, da kann ich mir geile action vorstellen. Schon mal nach dem Gildennamen geguckt und in welcher Gilde ICH drin bin?:D Sagt alles oder? -dann kommen so langsam auch noch mystische dinge vor, die sich keiner so richtig erklären kann. An was genau hattest du gedacht? Eines kann ich sagen: Es wird ein Ereignis aus dem allerersten Kapitel neu aufgegriffen. ErdbebenSo Spioler is gesetzt^^. |
oh mann... mach doch was du willst... :( das mit deiner gilde hab ich schon gerafft... keine sorge... aber trotzdem... könnt ja mal sein, das du die gilde wechseln willst... na egal. |
hä? kam mein Post bei dir net an? Oder hatte ich irgendwie nen falschen Ton drauf (den ich bein lesen eben grade nicht finden konnte) oder hast dzu prinzipiell auf einmal schlechte Laune? |
ne, mach dir da mal keine sorgen... alles wieder in butter... hoff ich mal... sry für den "ton" den ich angeschlagen hab... |
für alle die kein Bock haben das ganze im Forum oder in Bruchstücken zu lesen: Datei wurde irgendwie wieder gelöscht, sorry. |
Kapitel 2 - Es hat angefangen... Kapitel 2 - Es hat angefangen... Und so ging Phillisae mit "Mr Cloud" in die Hallen der Hunter. Hinter der bunten Röhre erstreckten sich Gänge und Räume so weit das Auge reicht. Phillisae war sich etwas unsicher, ob dem offensichtlichen Verlust ihrer Freunde - aber es würde weiter gehen. "So, Phillisae, das ist unsere Gilde der aufgehenden Sonne. Dies ist genau genommen ein Netzwerk von tüchtigen Leuten, die wissen was sie tun. Und die wissen, was uns noch alles erwarten wird. Aber das ist erst einmal nicht deine Sorge, Phillisae. Wir werden dir hier eine Menge bieten können. Unter Anderem ein körperliches Spezialaufbautraining, welches deine Sinneszellen auf den optimalen Stand bringt. Auch haben wir natürlich eine sehr gut ausgestatte Küche - aber das war nur ein kleiner Witz am Rande. Wenn Sie mir bitte folgen?" sprach "Mr Cloud" sie an. "Alles klar, "Mr Cloud". Mal sehen was sie noch so alles an Überraschungen - und Witzen - für mich bereitgestellt haben." Sprach Phillisae etwas ausdruckslos, ob der momentanen Lage. "Mr. Cloud" führte sie durch die ersten Gänge. Sie sahen sehr altmodisch aus. Normalerweise hatte Phillisae eher Gänge aus Metall erwartet, aber diese Gänge bestanden aus alten Ziegeln, und was noch verwunderlicher war, aus einer Art von Schleimschicht. "Äh Sir? Was ist das für ein Material, was da an der Wand runter läuft?"fragte sie "Mr Cloud". "Nun", antwortete dieser, "dies ist eine von unseren Chemikern entwickelte Gleitgelsubstanz, unter Anderen aus verschiedenen Kunststoffen die bei 20°C flüssig sind und Paladium bestehend. Sie hält sehr gut die Kälte der Erde ab und erwies sich als äußerst gut dehnbar. Mit ihr kann man tolle Flummis herstellen, aber genug davon. Zudem wurde noch ein Extrastoff mit der Bezeichnung "EOx-62" hinzugefügt, welcher aus irgendeinem Grund, der mit völlig schleierhaft ist, die Ziegelsteine sehr gut intakt hält." klärte sie "Mr Cloud" auf. "Sieht etwas arg komisch aus" meinte Phillisae. „Jepp, aber ist wirksam und darauf kommt es an. Ihnen ist bestimmt diese Panzerrüstung aufgefallen, die wir in der Eingangshalle aufgestellt haben, oder?" wechselte er abrupt das Thema. "Ja, ich habe mich gefragt wozu die gut sei. Immerhin stelle ich mir Jäger eher in schwarzen Anzügen, wie damals die Ninjas, vor, die verstohlen zugreifen." "Das stellt sich jeder so vor. Aber wie so vieles, hat die Wirklichkeit viel mehr Fassetten als wir uns klar machen können. Diese Anzüge, von denen ich sprach: Sie werden mal einen davon haben. Ich denke mal so in einem halben Jahr." "Und was soll ich damit anstellen? Sieht sehr sperrig aus und eher auffallend als versteckend." sprach Phillisae. "Nun, das wird ihnen schon noch gezeigt werden." lächelte "Mr Cloud" sie nur an. Sie gingen durch die Gänge weiter. Ihr Farbschema war das immer gleiche, monoton, rot-grau. Genau jene Farben trug auch "Mr Cloud" und ein paar der anderen Jäger, welche Phillisae beim Gängelaufen sah. Sprechen konnten diese, ihr fremden, Wesen offenbar nicht. Als sie dann an einer Gabelung ankamen, sprach "Mr Cloud" sie an: "Nun Phillisae. Was ist dir lieber? Möchtest du mit unserer modernen technologie eher Kampfroboter heranzüchten, auf dass sie deine politischen und andersweitigen Ziele zerstören - oder möchtest du lieber selbst die Frau sein. Mit der Waffe in der Hand und los gehts!" "Warum stellen sie mir diese Frage? Sie haben zwar umrissen, was sie getan haben, aber so Recht wissen, was ich tun werde, weiß ich nicht." "Oh stimmt, das scheine ich vergessen zu haben. Auch ich bin nicht perfekt, das solltest du wissen.“ „Also:" fing "Mr Cloud" an, "wir, die Hunter haben uns verschrieben, die in unserem Auge Ungerechtigkeit wieder gerecht werden zu lassen. Ob dies nun Menschenopfer kostet, oder auch andere, dies ist uns egal. Wir können in einer solchen Welt nicht leben. Jeder, aber auch jeder kleine Schritt kann heute überwacht werden. Wir haben uns das Ziel gesetzt, eine Gemeinschaft selber zu sein, welche völlig ohne Gesetze, dafür aber mit Richtlinien, also eine Art Kodex, auskommen will. Wir haben bei uns gesehen, dass das funktioniert - wir sind aber auch nur wenige. In der Welt da draußen ist so etwas unvorstellbar, das sollte jedem klar sein. Allerdings, dieses massive Überwachung tut niemanden mehr gut. Jeder fühlt sich ob jeder kleinen Tätigkeit überwacht, durchschaut. Und das, genau das, wollen wir nicht haben. Wir haben uns das Ziel gesetzt, wieder Verhältnisse, zumindest in London, herzustellen, welche an die alten von 2000 erinnern. Man soll noch jemanden frei erreichen können, ohne, dass einem gleich 200 Leute zuhören können. Mal soll wohin fahren können, und sich einfach um nichts sorgen müssen. Genau das wollen wir erreichen. Ob mit oder ohne Gewalt ist uns egal, in machen Situationen gibt es eben nur die Gewaltmethode. Und da kommst du ins Spiel. Du kannst töten, das hast du in China-Japan getötet, und ich bin der festen Meinung, wenn du ein Ziel vor Augen hast, kannst du es wieder tun. Also stelle ich dich vor die Wahl: Hilf uns, unser Ziel zu erreichen. Es ist ehrhaft und wird auch nicht schlecht bezahlt, aber das nur am Rande. Du kannst den passiven Weg der Roboter wählen, oder auch selber zum Gewehr greifen. Es ist dir überlassen, dich zu entscheiden. Doch denke dran: Einmal bei uns, gibt es keinen Ausweg mehr, und den hast du dir mit dem Eingang hierzu schon verschlossen." Also wählte Phillisae... |
Kapitel 3 – Der Weg des Jägers Phillisae ergriff das Wort relativ schnell. Die Entscheidung fiel eigentlich schon, als sie den Schuppen betreten hatte. „Ich entscheide mich für das Jägertum. Das empfinde ich als die direktere, tödlichere und vor allem sicherste Methode.“ Mr Cloud schien das zu gefallen, seine Mundwinkel verzogen sich zu einem freundlichen Lächeln. „Also habe ich dich richtig eingeschätzt, sehr schön.“ Mr Cloud führte Phillisae weiter entlang in den Gängen der Gilde. Es war ein riesengroßes Konstrukt aus langen Gängen, großen Hallen und sehr viel Technik. Phillisae konnte all das gar nicht begreifen und wäre wohl auch nie von allein aus diesen Hallen raus gekommen. Als ihr das auffiel, fragte sie Mc Cloud, wie es dann jetzt mit ihrer Wohnung aussähe. „Nun ja, Phillisae. Ich möchte ihnen nur ungern zu nahe treten und sie zu etwas zwingen,“ sprach er mit einem Zwinkern und einem sarkastischen Lächeln, „aber sie werden wohl ab Sofort wie alle Jäger hier wohnen müssen. Zum einen ist es sicherer und zum Anderen gibt es noch eine kleine Sache.“ Er erklärte ihr lang und mühselig, was passiert, sollte einmal Alarm schellen. Es gab in der Vergangenheit ein paar Angriffe auf den Schuppen der Jäger und damit die Eindringlinge nicht sofort Erfolg haben würden, konnte jederzeit jeder Mann den „Notruf“ betätigen. Einmal auf einen roten Knopf gedrückt, der nahezu in jedem Raum der großen Jägergemeinschaft zu finden ist, ertönt im ganzen Komplex ein Mark durchdringender Vogel-Piepton, der eigentlich jeden Mensch schnell wahnsinnig werden lässt. Da aber die Jäger sich zum einen inzwischen an diesen Piepton gewöhnt haben und sowieso eine gesunde Portion Wahnsinn an den Tag legen, macht denen das weniger was aus als den Angreifern. „Ja Ok, das verstehe ich.“ Antwortete Phillisae knapp und wünschte ich im geheimen, dass ihre Unterkunft ein wenig besser ausgestattet werden würde, als damals beim Widerstand. Noch einmal nur eine Pritsche und das notdürftigste zu haben, danach stand ihr nicht der Sinn. „Wie wäre es, wenn ich ihnen erst einmal ihre Unterkunft zeige? Ich denke mal, sie sind gespannt drauf.“ zeigte sich Mr Cloud sowohl freundschaftlich als auch mit einer gewissen Portion Gedankenleserei. „Nun ja, warum nicht. Oh mein Gott, ich werde mich hier kaum zu Recht finden.“ sprach Phillisae ihre Gedanken aus und wünschte sich im gleichen Augenblick, sie würde im Boden versinken. Neu zu sein und gleich zu jammern, das stand ihr einfach nicht. „Nur keine Angst. Mit so etwas rechnete ich schon, als ich damals mit ein paar Leuten diesen Bunker hier aus hob. Wir haben mittlerweile hoch entwickelte Navigationsgeräte, damit sich Neulinge wie du, hier schnell zu Recht finden.“ Phillisae war beruhigt, dass er keinen Kommentar abgegeben hatte, der sie weniger stark erscheinen lassen würde. Sie gingen weiter die Gänge lang. Mit stetig zunehmender Tiefe nahmen sie einen metallischen Ton an und wurden leerer und kühler. Im 13 Stockwerk unter der Erde angekommen – alles stolz gelaufen um alles kennen zu lernen – kamen sie zu den Quartieren. Schon nach zwei Gängen kamen sie zu Phillisaes Unterkunft. „So, das hier ist ihre Unterkunft.“ stellte Mr Cloud das ganze sehr unpersönlich vor. „Gucken sie sich ruhig um, es wird ihnen gefallen, denke ich.“ Phillisae betrat ihre Unterkunft und strich sofort das Wort aus ihrem Wortschatz. Das war keine Unterkunft, das war ein Reich! Es war groß, viel größer als man es sich von außen gedacht hätte. Und es war warm, kuschelig und schön kitschig eingerichtet. Zwar hatte sie damals bei dem Widerstand gedient, aber nichts desto trotz war sie ein wenig kitschig veranlagt. Ihr gefiel der Stil des Apartments. Die Wände waren in einem hellen Ton gehalten, von Gelb über Rot bis hin zu Weiß, waren hier viele freundliche und helle Töne vertreten. Dazu weicher Teppich, der sich offenbar selber reinigte, denn es war kein Staubkorn zu sehen. Ihr gefiel alles auf Anhieb. Sie sah sich noch eine Weile um und merkte gar nicht, wie die Zeit verstrich. Aus einer knappen Viertel Stunde wurden zwei Stunden, dann drei und sie hatte immer noch nicht alles gesehen. Es war riesig, führte sogar zwei Stockwerke hinab und beherbergte alles, was das Herz begehrt. Essen, Trinken, Unterhaltungsmedien, Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften, Internetzugang ohne Beschränkung, einfach alles. Man lebte hier praktisch wie ein König. Aber sie wusste auch, zu welchem Preis. Es war ein gekauftes Gefängnis. Einmal in den Hallen der aufgehenden Sonne, würde sie für ewig in ihnen bleiben. Oder sterben. Auf einmal fragte sie sich, wie sie nun Kontakt mit Mr Cloud aufnehmen könnte. Denn in der Zwischenzeit würde er bestimmt gegangen sein. Ein Blick durch die Tür nach „draußen“ bestätigte dies. Da hörte sie ein Piepsen vom Laptop aus. Ah, so würde er den Kontakt wieder aufnehmen. Mittels Messenger unterhielt man sich knapp. Er wünschte ihr erst ein Mal eine gute Nacht mit dem Hinweis, dass auf ihrem Laptop alles wichtige zu den Jägern der aufgehenden Sonne stehen würde. Infomaterial, natürlich ein wenig persönlicher geschrieben als übliche Broschüren, Videomaterial und so weiter und sofort. Im Abschluss sagte er ihr, ein Navi würde im Bad liegen. So könnte sie am nächsten Morgen zum Frühstück erscheinen. Sie würde schon wissen, wann es los ginge. Phillisae war erst einmal nur eines: Perplex ob der Fülle an Informationen. Es war einfach zu viel innerhalb zu kurzer Zeit. Sie entschied sich für einen ausklingenden Abend – sofern man so weit unterhalb der Erdoberfläche noch von Tag, Nacht, Abend und Morgen sprechen kann. Ein schönes Schaumbad in der großen Wanne, ein wenig Entspannung später und dann den ganzen Tag mit einem erholsamen Schlaf ausklingen lassen.... Am nächsten Morgen klingelte das Navi lautstark, aber dennoch auf einer Frequenz, auf der es nicht als störend empfunden wird. Phillisae wachte auf und kam sich erst mal wie in einem Traum vor. Sie konnte noch gar nicht fassen, dass sie jetzt wirklich das alles erlebt hatte. Sie kleidete sich an und ging zum Frühstück, immer dem Navi folgend... |
Kapitel 4 – Eingewöhnung Der erste richtige Tag im Komplex der Jäger war sehr verwirrend und alles Andere als entspannend für Phillisae. Es gab so viel zu entdecken, so viel kennen zu lernen und vor allem so viele Menschen, man konnte gar nicht alles auf einmal fassen. Dennoch versuchte sie, so viel wie es geht zu behalten und den Rest dann stückweise kennen zu lernen. Nach einem groß angelegten, typisch englischen, Frühstück ging man langsam zur Tagesordnung über. Mr Cloud war nicht länger ihr Führer im Komplex, seine aufgaben gingen weit über dem hinaus, was er ihr alles gezeigt hatte. Nun wurde sie stattdessen von einem Riesen von Mann umher geführt. Michael war knapp 2,20 Meter groß und auch Breit wie ein Kühlschrank. Bulliger Nacken, breite Schultern, markant hartes Gesicht, aber immer ein entwaffnendes Lächeln auf den Lippen. Er nahm, wie jeder andere Jäger auch, seine Arbeit sehr ernst. Man erzählte sich über ihn, er sei einer der Gründer der aufgehenden Sonne und habe in vielerlei Hinsicht den Komplex so geformt, wie er nun stand. Sein Verstand denke sich in jeder freien Minute immer wieder Möglichkeiten aus, das Leben erträglicher und einfacher zu machen, sagte man sich untereinander. Daher verwunderte es trotz seiner Statur auch nicht, dass er den Weg des Mechanikers und Elektrikers einschlug. Ganz im Gegenteil: Trotz seiner Muskelmasse hatte er ein Geschick in den Händen, um dass ihn viele beneideten. „Ok, Phillisae. Ich darf dich doch einfach Philli nennen oder? Ich zeig dir mal ein wenig die ganzen Sachen hier. Obwohl ich mich eher der Technik anstatt des Gemetzels verschrieben habe, wirst du niemanden finden, der sich in diesen Hallen besser auskennt als ich. Ich denke, es ist der Einfachheit halber am besten, ich zeige dir erstmal deinen primären Ausbildungsort, da du nicht gleich hier anfängst zu „arbeiten“ sondern stattdessen erst einmal ausgebildet wirst.“ Phillisae konnte dem Ganzen bis dahin eigentlich locker folgen. Michael führte sie – wie Mr Cloud am Vortag schon – durch endlose Gänge, große Hallen. Sie hatte die Befürchtung, irgendwann würden sich die ganzen Gänge nur noch wiederholen aber jeder Bereich war komplett anders gestaltet. Dabei gab es vor allem 2 völlig unterschiedliche Begebenheiten: Die Hälfte der richtigen Attentäter der Jäger war mehr gemütlich gehalten, mit weichen Farbtönen und hartem Boden – während die Hälfte der Ingenieure und Techniker eher .. technisiert gehalten war. Überall nur Metall, harte Metalltöne bestimmten das Bild der Gänge und Hallen und einer Hundertschaft an Geräten, Maschinen und Laptops. Während dessen waren in den Räumen der Jäger eher Trainingsgeräte, Simulatoren und viele Plätze zum Entspannen zu finden. „Das alles, das muss ich schon sagen, ist sehr interessant. Gerade die Einrichtung des Komplexes hier verschlägt ja einem förmlich den Atem. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas wie hier in einer solchen Gestaltung lebt. Es scheint förmlich, man habe den Spagat aus Technik und Wellness gefunden. Jedenfalls bei den Jägern.“ Bemerkte Phillisae. Michael gab ihr Recht. Gerade bei den Ingenieuren vermisste man den Wellnessbereich, allerdings habe dies auch mit der Denkweise der Leute zu tun. Waren Jäger schnell in einem Adrenalinkick gefangen, um ihre Umgebung besser beobachten und besser interagieren zu können, waren die Techniker eher die Sorte an Menschen, welche Tag für Tag und Stunde für Stunde an ein und dem selben Arbeitsplatz hockten und mal ein Kaffee zwischendurch tranken. Großartig Wellness hatte noch niemand von ihnen gefordert. Phillisae fragte sich schon nach einer knappen halben Stunde, ob sie einmal quer durch den ganzen Komplex geführt würde, als Michael plötzlich vor einem Raum stehen blieb. „So, Philli. Das hier ist das Ausbildungszentrum. Ähnlich war wahrscheinlich dein Apartment ist es alles andere als klein. Keine Angst, es erwarten dich keine Hirn zermarternden Tests oder langweilige Unterrichtsstunden – sondern einfach eine langsame und praktische Anleitung in deinen zukünftigen, ja wie soll ich sagen, Beruf. Wenn man es so ausdrücken kann. Geh ruhig rein. Drin wird sich dann Marielle um dich kümmern. Sie ist für dich zuständig, wie für jeden, der hier den Pfad des Jägers beschreiten möchte. Ich denke, es wird dir Spaß machen.“ sagte er mir einem Lächeln und ging dann wieder seines Weges. Phillisae kam sich plötzlich sehr allein vor. Die betrat die Türe und traute ihren Augen kaum.. |
Kapitel 5 – Ausbildung Eigentlich hatte Phillisae eine alte Frau erwartet, eine typische Lehreroma. Aber das was ihr dort in diesem Ausbildungszentrum begegnete war praktisch ihr Ebenbild. Jung, hübsch, galant gekleidet – Allerdings vielen sofort auch einige Details auf. Etwas maskulin die gute Frau und sehr hartes Gesicht. „Marielle passt nun zu diesem Äußeren mal gar nicht“ dachte Phillisae bei sich, grüßte stattdessen aber natürlich mit einem „Schönen Tag. Ich bin Phillisae.“ wie es sich gehört. Sie bekam zur Begrüßung gleich einen festen – einen Tick zu festen – Händedruck von Marielle, die offenbar sehr wortkarg war. Marielle deutete drauf hin, ihr zu folgen. „Vielleicht ist die Gute ja stumm, wer weiß“ dachte sich Phillisae und begutachtete die neue Umgebung. Es war wirklich ein Zentrum. Von außen war der Jägerschuppen so unscheinbar klein gewesen, aber wenn man drin war, kam man sich vor wie in einem riesengroßen Kaufhaus. Phillisae dachte zum ersten Mal drüber nach, was für Ausmaße die Anlage einnehmen musste. Wenn sie das alles richtig gesehen hatte, maß die Anlage im gesamten ein Kilometer in jede Richtung – auch nach unten. Und in dieser Größenordnung befand sich auch das Zentrum. Es bestand im Wesentlichen eigentlich nur aus einer Halle, einem Eingangsbereich und einem weiteren Raum, der bisher nicht näher einsehbar war. Und trotzdem, der Komplex maß bestimmt 20 Meter in der Länge und locker 15 Meter in der Breite. Phillisae begriff langsam die Größen in denen sie sich befand. Als sie in der großen Halle waren, war Phillisae leicht irritiert. Sie hatte Maschinen und ähnliches erwartet. Stattdessen war es hier schlicht und ergreifend leer. Die Halle war ein großer gelb-metallischer Klotz. Es war schlicht und ergreifend Nichts in ihm außer die Luft die man atmete. Marielle lächelte sie an, in Erwartung ob Phillisaes Frage. Die blieb aber stumm, weil sie dachte, irgendwas wird schon noch gleich passieren. Sie sollte Recht behalten, denn wie aus Geisterhand öffnete sich ein Teil des Bodens und gab ein wenig der Einrichtung preis. Ein Hochglanz-Simulator. „So, Phillisae.“ Begann die offenbar doch nicht so stumme Marielle. „Das ist, wie du siehst, ein Simulator. In ihm, obwohl er so unscheinbar klein aussieht, wirst du wohl die kommenden Wochen verbringen. Jedenfalls zu einem hohen Anteil.“ Phillisae wunderte sich. Denn der Simulator, der war wirklich kein. Sie würde gerade so rein passen. Einen Simulator in der Form hatte sie noch nie gesehen. Aber jetzt machte die ganze Szenerie wenigstens einen Sinn. Hier war wirklich hoch entwickelte Technik im Einsatz. Marielle schien ihren Gesichtsausdruck richtig zu deuten. „Wie ich sehe, scheinen sie schon weites gehend alles verstanden haben. Schön. Kurz zusammengefasst: Der Simulator wird erst deine Ausdauer trainieren, damit du dich langsam aber sicher an unsere Standards antasten kannst und später dann gibt es noch zwei oder drei zusätzliche Programme, je nach dem, wie gut du abschneidest.“ Phillisae verstand schnell und nickte nur. Worte waren überflüssig. „Und gleich geht es schon los?“fragte sie neugierig und bekam ein knappes „Ja.“ als Antwort. „Muss ich noch was tun? Gibt es spezielle Kleidung oder ähnliches?“ Phillisae war sich ein wenig unsicher. „Nein, gibt es nicht. Einfach in den Simulator einsteigen und Spaß haben.“ sagte Marielle mit einem Lachen und verschwand wieder in den Eingangsbereich. Auf dem Weg dahin meinte sie nur nebenher, sollte Phillisae erschöpft sein, es jeder Zeit mit einem roten Knopf die Möglichkeit gäbe, das Programm zu unterbrechen. Phillisae stieg in den Simulator, ein wenig die Form einer geschwungenen Feder hatte und drückte den einzigen Knopf, den es gab. Und schon ging es los... Der Simulator passte sich an Phillisaes Körper an und ihre Augen sahen nun durch eine Art Visier. Die große Halle veränderte im Simulator ihr Aussehen und wurde zu einer Stadtruine, in der eigentlich großartig kein Stein mehr auf dem anderen stand. Währenddessen stand der Simulator nicht still, sondern bewegte sich mit Phillisaes Bewegungen mit. Man hätte ihn nach der „Verwandlung“ der Halle praktisch als Kampfanzug sehen können. Um ihre Ausdauer zu trainieren wurden ihr in der Stadt diverse Gegner vor die Nase – oder besser, hinter die Nase – gesetzt, vor denen sie erst einmal nur eins tun sollte: Weglaufen und das wenn es geht taktisch geschickt und dennoch schnell. Ersteres war erst einmal gar nicht so wichtig für Phillisae, aber Hauptsache, sie bekam schnell Abstand zu denjenigen, die sie verfolgten. So ein Simulator hatte Phillisae zwar schon einmal gesehen, aber wie es sich in ihm anfühlte, war gänzlich neu für sie. Wenn man einen Abhang runter ging oder an einer Wand sich hoch hangelte, fühlte es sich auch genauso an. Wie das möglich war, war ihr ein komplettes Rätsel. Aber sie merkte regelrecht, wie ihr schon nach gut einer halben Stunde mächtig die Puste ausging. Immer mehr Gegner, allesamt Menschen in diversen Kampfanzügen, verfolgten sie – und bekämpften sich auch untereinander. Ein insgesamt fast schon realistisches Szenario. Aber lange hielt sie es nicht aus. Nach insgesamt 40 Minuten drückte sie den in der Zwischenzeit urplötzlich aufgetauchten roten Knopf und beendete sehr abrupt und vor allem fast schon schmerzhaft ihre erste Übung. Der Simulator begab sich wieder in ihre ursprüngliche Form und Phillisae hatte heftigen Muskelkater. Da stand auch schon Marielle in der Tür zur Halle und lächelte sie an. „Hervorragend Phillisae. Sie haben wirklich tapfer durchgehalten. Ich konnte mir ihre Vorstellung vorne am Computer in Ruhe ansehen. Ruhen sie sich erst einmal aus. Der Tag wird noch lang für sie werden. Drüben im Nebenraum gibt es auch genug, um sich wieder auf Vordermann – oder besser Vorderfrau – zu bringen.“ Und so ging es weiter – den lieben langen Tag. |
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