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Kolumne // GAME 2.0: Was vom Web gelernt werden Kann Kommentare zu folgendem Artikel: Zitat:
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Ein unheimlich großes Beispiel für Gaming 2.0 ist immer noch Trackmania (mit seinen ganzen weiteren Titeln^^). |
soll ma bei die D3 ned auch iwi sein char presentieren können? |
Ein Editor wie in Warcraft 3 ist das beste Beispiel dafür find ich. Ich zocks selbst, und zur Zeit am meisten von allen meinen Games. Aber seit Monaten hab ich kein Spiel im originalen Sinne von Warcraft gespielt. Nur DOTA, Tower Defense, Hero Arena, Hero Line War, usw... Counter Strike ist auch ein gutes Beispiel. Weil anders als im zwar besser spielbaren Battlefield, erscheinen ständig neue Maps die dann bei Rundenbeginn gesaugt werden. Find den WC3 Editor dennoch recht kompliziert, aber nach paar Tagen Übung und Info im Netz kann man schon mit einfachsten Triggern simple und effektive Spielprinzipe erstellen. Das ist die Innovation die die Spielewelt im Moment dringend nötig hat, weil alles was derzeit rauskommt oder gerade für viele Euros im Laden steht einfach nur schlecht oder auf jeden Fall das Geld nicht wert ist das es kostet, weil alles schon mal dagewesen, nur wegen einem kleinen neuen Feature gleich ein neuer Teil rausgebracht, usw... Warcraft 3 ist 6 Jahre alt. Ist (ausser Battlefield2142) das beste Game das ich mir je gekauft habe und das liegt eindeutig nur an den von Usern erstellten Maps:ja: Hoffen wirs Beste |
Gehört zu Gaming 2.0 auch, dass man eigene Charaktere bei Battlefield Heroes erstellen kann :gruebel: |
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War's nicht bei Starcraft auch schon so? ^^ Das wirklich Witzige daran ist, dass diese Spielergemachten Maps, Mods, Conversions etc. oft mehr Abwechslung und Innovationen bieten als alles was mit dem eigentlichen Spiel mitgeliefert wird. Die Entwickler selbst gehen den Weg des altbewährten, weil jedes Experiment nur zu gewhine unter den Fans führt, bei Usergemachten Maps hingegen erwartet niemand, das neue Ideen schon ganz von Anfang an völlig ausgereift sein müssen. Ich hoffe nur, die Zukunft sieht nicht so aus, dass die Entwickler generell einfach nur mehr Ausgereifte Editoren ohne Spiel verkaufen (zum Vollpreis natürlich), und man dann fürs hochladen seiner eigenen, und runterladen fremder Kreationen von den offiziellen Austauschservern, einen gebührenpflichtigen Account bezahlen muss. Für die Publisher ist es garantiert logisch, dass man dafür sich den Content selbst machen zu müssen, gleichviel oder sogar mehr bezahlen muss, als wenn man den Content vom Entwickler geliefert bekommt ;) |
Aber was spricht dagegen, wenn die Publisher/Entwickler zu recht "klassischen" Produkten dafür um so umfangreichere Editoren mitliefern? Das Ganze entspricht dann doch im weitesten Sinne dem Open Source-Prinzip: Verbesserung durch mehr Leute, mit mehr Meinungen, mit mehr Zeit etc. Und ja, es ist dann zwar nicht "free", aber ein guter Editor ist imho auch sein Geld wert und defintiv in der Entwicklungsphase eine hohe Kunst für sich. Und wie Counterstrike oder auch DotA gezeigt haben, entstehen so oftmals Spielteile, die sonst nie möglich gewesen wären. Denn z.B. im Falle von CS kann davon ausgegangen werden, dass Valve nie Zeit und Geld gehabt hätte, um für HL einen so gut ausgefeilten und "anderen" Multiplayer zu entwickeln. Genausowenig wie Blizz sich jemals mit dem DotA-Prinzip näher hätte auseinandersetzen können. Auszunehmen sind hierbei natürlich die "Story- und Welt-Spiele", in denen der Fokus auf einer guten Erzählung, Atmosphäre etc. liegt. Hier ist genau das Gegenteil der Fall: Man fragt sich, wann ein Studio, das für PC entwickelt, das letzte Mal den Mut hatte, einen Titel bis zur Perfektion weiter zu verbessern ... P.S.: Wenn ich noch oft "Web 2.0" und andere "2.0"s hören muss werde ich wegen dieser an den Haaren herbeigezogenen Trendbezeichnung, die streng genommen nichts aussagt sonder nur hochwichtig und pseudo klingt irgend- jemanden langsam und qualvoll töten. ^^ |
Ich weis nur das bei SC2 auch schon ähnliche Möglichkeiten bestanden, aber nicht wie weitreichend die waren. Zur Illustration der Gedanken ist es ja auch relativ unwichtig, welches Spiel ich da jetzt rausgreife. |
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wollt extra nie fragen woher das kommt... das einzigste 2.0 was es für mich gibt is USB 2.0 :D NWN is auch ein gutes beispiel dafür :ja: dort hat man gleich den orginalen editor mitgeliefert... es gibt spieler maps die eigene geschichten und storys haben :ja: zum teil so weit ausgelegt wie das orginal spiel... nur leider immer auf english :cry: |
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Und zwar sagte ja Streiti aus, dass er befürchtet, dasses irgendwann Editoren zum Vollpreis gibt. Ein vollwertiges Spiel mit Kampagne? Öhm...nö?! :D Und genau diese Befürchtung hege ich wiederrum nicht. Jedenfalls in den nächsten 5 Jahren. Was danach kommt, kann keiner sagen. Aber in den nächsten 5 Jahren wird imo(!) weiterhin das Konzept "wir geben euch das Game vor und liefern EVENTULL, VIELLEICHT und UNTER UMSTÄNDEN einen Editor mit" betrieben werden. Es ist ja auch so, dass ein Entwickler anhand - so böse es klingen mag - einer Kampagne austesten kann, ob die Bauteile im Editor auch alle funktionieren. Ein großes Beispiel hierfür dürfte wohl auch WarCraft3 sein, weil nichts anderes sind die Kampagnen dort. Vor allem bei der Erweiterung "the Frozen Throne" sah man das mit der Orc-Kampagne, die ja nun völlig losgelöst eigentlich eine reine ARPG-Kampagne war. Stellungnahme meinerseits: Sofern noch nicht jedes Game einen ABSOLUTEN Fokus (will heißen, du kannst ALLES online spielen) auf den Online-Faktor legt, wird es keine Editoren-Only-Games geben. Des Weiteren wird es kaum Genres geben, die genau diese Spielernische (derzeit Nische) anspricht. Warum? Weil nur WENIGE Leute im Kontext mit den Menschen die das Game wirklich kaufen, sich mit einem Editor beschäftigen wollen. Es gibt wenige Leute, die ihre Lebenszeit am PC mit einem Editor verbringen, anstatt die Kampagne, die mitgeliefert wird, durchzuspielen. Zahlen braucht es nicht, aber es gibt eben nicht viele WarCraft3-Käufer auf das Gesamt-Klientel bezogen, die Maps bauen. Und für WarCraft3 kann man auch StarCraft oder irgendein UT-Teil einsetzen. |
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Sims 2 ist nichts anderes als ein Editor zum Vollpreis. Und das erfolgreichste Marketing-Produkt seit Langem. Und ich glaub mit Spore wird sich das ähnlich gestalten. Und wisst ihr was: Ich finde bei diesen Editoren ist der Vollpreis völlig gerechtfertigt. (Nicht bei den Sims-Zusatzpacks wohlgemerkt. Aber wer die kauft hat eh den Schuss nichtgehört oder es nicht besser verdient. ^^) Davon könnte es imho gern mehr geben. Als eigenes Genre eben. Und wenn dieses Genre dann für die Spielewelt bedeutet, dass ab sofort jeder Shooter nen Level-Edtior und jedes RTS nen Kampagnen-Editor hat, dann ist mir das durchaus recht. Ich will einfach darauf hinaus, dass ich nicht finde, dass "Fremd-Content" auf einer von einem selbst geschaffenen Plattform für diesen in irgendeiner Weise schlechter ist, als eigener Content. Denn eine gute Plattform ist - wie bereits gesagt - auch eine Kunst für sich. Das zeigt sich doch auch im Web: Man kann eine sinnfreie Plattform bilden, in dem man stumpf alles "copy & pasted" was es im Web an News gibt, und dann ein paar Spammer hat, die die Kommentare bis Seite 100 zuflamen, oder man kann ein super Newsportal sein, dass kritisch beäugt was on geht und was nicht, durch ein super System dafür sorgt, dass jeder Artikel und News schreiben kann, die aber wiederum kontrolliert werden, und zusätzlich noch durch ein ausgefeiltes Forensystem mit gezielter Moderation eine klasse Comm formen, die wiederum gute Kommentare zu den News schreibt. Und somit wieder guten Content liefert, usw. usw. Und dann zahle ich auch gern für die Arbeit, die sich jemand mit der Plattform gemacht hat. Am liebsten aber natürlich in der Währung "views", wie eben bei YouTube und anderen Konsorten des user-gesteuerten Webs. ;) |
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Ich meine ein Spore geht ja schon in die Richtung den von Spielern erzeugten Content zu seinem eigenen zu machen. Der Demo-Editor ist releaset worden, gemeinsam mit der Möglichkeit erstellte Kreaturen auf EA-Server hochzuladen. Bereits in der Regalversion des Spieles wird so von Spielern erzeugter Content enthalten sein. Wie Weit sind wir noch davon entfernt, dass die Verkaufsversion eines Spieles ohne User-Generated Content den Kaufpreis gar nicht mehr wert ist? Darum diese Worst-Case Vorstellung von einem Editor dessen erzeugter Stuff ausschließlich nur über offizielle Server geshared werden kann, für die man einen kostenpflichtigen Account benötigt. Es gibt durchaus Publisher da draußen denen ich solche oder ähnliche Einfälle zutrauen würde... Und ich finde es ehrlich gesagt etwas bedenklich, dass der Spore Demo-Editor eine aufgemotzte Bezahlversion besitzt, in der man mehr verschiedene Kreaturenteile zur Verwendung hat. Angesichts dieser Entwicklung fällt es ja wohl schwer zu glauben, dass im Hauptspiel nicht auch nur eine knapp bemessene Anzahl an Kreaturenteilen enthalten sein wird, damit man hunderte Addons mit neuen Mäulern, Schnäbeln, Klauen, Pfoten, Dekorationen etc. etc. zusätzlich verkaufen kann. Die Publisher profitieren ja sowieso vom User-Generated Content, da zusätzliche Maps, Mods, etc. das Spiel aufwerten, die Verkaufszahlen steigern, und die langzeit-Zufriedenheit der Käufer erhöht wird. Und trotzdem habe ich so das nagende Gefühl in meinem Hinterkopf, dass ich irgendwann in einigen Jahren, 60 Euro für ein Spiel bezahlen werde, den Editor dazu nochmal um 30 Euro extra kaufen muss, und für den Zugriff auf den Austauschserver wo man mit diesem Editor erstelltes Zeugs sharen kann, nochmal 10 Euro Monatsgebühr bezahle... |
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